Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Impfpflicht in der Pflege

14.05.2022 09:35 |
Preis: 40,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

Ich habe eine Frage bezüglich der Impfpflicht in der Pflege in Deutschland.
Ich bin examinierte Altenpflegerin und stehe in einen unbefristeten Arbeitsverhältniss(Teilzeit).

Ich habe ein ärztliches Attest, in den steht:
"Aufgrund der vorliegenden diversen Allergien, einer Neurodermitis, sowie dem Auftreten einer idiopathischen Urtikaria in der Vergangenheit, wird von einer Impfung gegen den SARS-Covid 19 mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen abgeraten"

Dies habe ich den Gesundheitsamt nach Aufforderung für einen Nachweis fristgerecht zukommen lassen.

Nach Ablauf meiner 4 Wochen Frist, habe ich erneut einen Brief vom Gesundheitsamt erhalten, in den steht :
"nach eingehender amtsärztlicher Plausibilitätsprüfung müssen wir Ihnen mitteilen, dass das durch Sie eingereichte medizinische Attest keine Kontraindikation nachweist, insbesondere nicht im Sinne einer Allergie gegen Bestandteile der Covid 19 Impfstoffe. Somit kann ihr vorgelegtes Attest nicht anerkannt werden. Sie haben daher innerhalb der vorgegeben Frist gegenüber dem Gesundheitsamt keinen Nachweis im Sinne des §20a Absatz 2 Satz 1ifSG vorgelegt. "

" Das Verwaltungsverfahren wird, wie bereits in unserem ersten Schreiben beschrieben, somit fortgeführt. An dessen Ende kann ein Tätigkeits oder Betretungsverbot ausgesprochen werden. Zudem besteht die Möglichkeit zur Verhängung eines Bußgeldes. "

Mein Frage nun, kann man dagegen vorgehen das mein bestehendes Attest noch anerkannt wird oder stehen die Chancen schlecht? Was für Möglichkeiten habe ich?


Einsatz editiert am 14.05.2022 12:17:33

14.05.2022 | 13:07

Antwort

von


(2)
Beethovenstr. 2
25524 Itzehoe
Tel: 04821-156262
Web: https://www.kanzlei-doll.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die von Ihrem Arzt bestätigten Erkrankungen scheinen nicht ausreichend zu sein, um eine Kontraindikation bestätigen zu können. In ähnlichen Fällen (generalisierte Urtikaria) war eine Impfung mit dem Wirkstoff von Janssen möglich, auch andere Impfstoffe können nach den Empfehlungen der Behörden unter besonderer Überwachung (bei Allergieneigung ohne vorherige anaphylaktische Reaktionen) verabreicht werden.

Sie sollten sich dementsprechend impfen lassen, wenn keine weiteren relevanten Vorerkrankungen dagegen sprechen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sönke Doll
Fachanwalt für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

(2)

Beethovenstr. 2
25524 Itzehoe
Tel: 04821-156262
Web: https://www.kanzlei-doll.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Betriebsverfassungsrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 94428 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die Info. Dass hier die Rechtslage nicht ganz eindeutig ist, liegt natürlich an den Umständen des Falls. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die hilfreiche und verständnisvolle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER