Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Immobilienverkauf nach 3-jähriger Selbstnutzung steuerpflichtig?

7. Juni 2022 14:40 |
Preis: 60,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

für folgenden Fall benötige ich Ihre Hilfe:

Im Jahr 2020 bin ich in meine Eigentumswohnung eingezogen. In der Wohnung bin ich als Zweitwohnsitz angemeldet. Nun würde ich die Wohnung gerne verkaufen. Auf den Gewinn fällt bekanntlich keine Spekulationssteuer an, da die Wohnung nach 3 Jahren und vorheriger privater Nutzung verkauft wird.

Nun aber meine Frage:

Ich bin im gewerblichen Grundstückshandel tätig, kaufe und verkaufe mehrere Wohnungen pro Jahr. Fällt der Verkauf meiner privat genutzten Immobilie dann auch in den gewerlichen Bereich (weil ich ja innerhalb von 5 Jahren 3 Wohnungen verkauft habe) oder kann ich sie, aufgrund meiner privaten Nutzung, steuerfrei verkaufen?

7. Juni 2022 | 15:17

Antwort

von


(327)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

selbst genutztes Wohneigentum ist bei der 3-Objekt-Grenze und auch in den gewerblichen Grundstückshandel grundsätzlich nicht einzubeziehen.

Allerdings kann bei einer nur kurzen Eigennutzung (weniger als 5 Jahre) auch eine eigengenutzte Wohnimmobilie in den gewerblichen Grundstückshandel mit einbezogen werden, allerdings ist die Einbeziehung genau zu prüfen.

Wenn nämlich der Eigentümer nachweisen kann, dass der Verkauf unter offensichtlichen Sachzwängen erfolgte, bspw. Trennung der Eheleute, Arbeitsplatzwechsel, Familienzuwachs etc., ist auch bei einer kurzen Eigennutzung, die Wohnimmobilie nicht mit einzubeziehen.

Zusammenfassend, die eigengenutzte Wohnimmobilie ist grundsätzlich nicht einzubeziehen, bei Ihnen liegt aber nur eine kurze Eigennutzung vor, so dass die Finanzverwaltung die Immobilie mit einbeziehen könnte, Sie müssen also Argumente liefern, weshalb der Verkauf erfolgen „musste".

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen oder mich per E-Mail anschreiben.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(327)

Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Erbrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 97701 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Wenn das Leben doch immer so klar strukturiert wäre... (Hoffentlich) Eindeutige Frage. Eindeute Beantwortung. Eindeutige Handlungsempfehlung. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich bin zufrieden mit der Antwort. Bei erster Antwort war mit nicht so klar alle Punkte, aber danach kann ich die Antwältin noch weitere Fragen stellen um konkreter zu verstehen. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die hilfreiche, klar verständliche, schnelle und freundliche rechtsanwaltliche Beratung. ...
FRAGESTELLER