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Immobilienverkauf mit Drohung / Nötigung verhindert!

11.11.2015 20:23 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Ich habe einige Gesetzesartikel durchgelesen und Infos eingeholt. Zusätzlich möchte ich mein Problem hier schildern.

Wir wohnten bis Ende 2014 in einem Dreifamilienhaus (insgesamt 15 Jahre), zwei der Wohnungen gehört uns also 2/3 Anteil. Zu den Wohnungen gehören zwei kleine Gewerbehallen.

Die dritte Wohnung wurde 2012 verkauft, seit dem an macht der neue Eigentümer Probleme. Zuerst wollte er von uns angemietete Gewerbefläche extrem Mieterhöhung. Dann wollte er dass wir die Halle verlassen und nicht mehr arbeiten.

Er wollte uns einfach rausekeln, er hat ständig provoziert.
- Garage zugeparkt
- Kehrwoche nicht gemacht
- Treppenhaus blockiert (Schuhschrank)
- Mindestens 3x in der Woche die Türe nachts stark zugeschlagen
- Nachmittags Lärm, lauter Musik..
Daraufhin haben wir Anwalt eingeschaltet um das Ganze zu Unterlassen..

- 4 unsere Fahrzeuge wurden beschädigt (Vandalismus in den 15 Jahren = Null )
Daraufhin installierten wir Kameras / Attrappen, danach gab es keine Beschädigungen mehr. Er hat uns wegen den Attrappen verklagt und den Verfahren nach Gutachten etc. vor Gericht verloren.

- Er suchte ständig Streit und provozierte das wir zuschlagen. (höchstwahrscheinlich wegen Schmerzensgeld)
- Mein Sohn wurde nachts bedroht, dank eines Zeugen haben wir es bei der Staatsanwaltschaft wegen Drohung und Nötigung gemeldet. Bei der Gerichtsverhandlung hat er ständig gelogen und am Ende hieß es "Nachbarschaftsstreit" und der Verfahren wurde eingestellt.

****************************
Wir sind seit Anfang 2015 ausgezogen und wollen die zwei Wohnungen verkaufen. Nach fast 11 Monaten haben wir durch einen Makler nun einem Interessenten gefunden, Finanzierungsbestätigung erhalten, Notartermin wurde vereinbart, alles abgestimmt.

12 Stunden vor dem Notartermin ist alles geplatzt. Der problematische Eigentümer mit dem 1/3 Anteil ist zum neuen Käufer nachhause gefahren und hat Ihn vor seiner Frau, Familienangehörigen (Mutter, Bruder) mit lauter Stimme gedroht und angeschrien..

Seine Drohungen: ** Egal wer Interesse an den Wohnungen hat, sei es mein Bruder, ich werde es nicht zulassen dass die Wohnungen verkauft werden. Ich werde hier niemanden reinlassen, wenn du in der Halle bist werde ich immer ab 20 Uhr die Polizei anrufen, werde dich stören, Lärm machen, dich und deine Familie nie in Ruhe lassen. Ich werde immer Anwalt einschalten, auch wenn ich verliere auch wenn das mich tausende Euros kostet ist mir egal. Ich werde dich hier nicht in Frieden leben lassen. Merk dir das..

Der Interessent hat daraufhin gesagt: der alte Eigentümer wird in 12 Monaten die Gewerbehalle verlassen, dann kannst du die eine Hälfte haben und wir können in Frieden leben.. Das ist doch ok für dich?

Antwort: Nein ich werde es nicht zulassen, wenn neue Interessenten kommen werde ich wieder stressen er wird seine Immobilie nicht verkaufen können.. Ich habe "Vorkaufsrecht", aus Sturheit will ich dass er die Halle verlässt und ich möchte dass die Hallen leer stehen. usw.

Genau diese Infos hat der Interessent an den Makler weitergegeben.
*** Der Makler will als Zeuge aussagen. ***
Allerdings ist der Interessent moralisch physisch nieder gemacht worden und will jetzt als Zeuge *** nicht aussagen*** , weil er bedroht wurde bzw. Angst um sich und seine Familie hat.
Er will mit der Sache nichts zu tun haben, wir sollen es unter uns klären. Wenn er von Amtsgericht eingeladen wird, werde er nicht aussagen.

Eigentlich wollte ich mein Darlehen mit dem Verkauf der Immobilie auflösen was jetzt nicht möglich ist. Für kommende Monate stehen Außen und Dach Sanierung an, diese Kosten kommen dann auf mich ebenfalls zu.

Kann ich mit Schadenersatz klagen?
Wie sollte ich am besten vorgehen?

Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,



Frage 1:
"Kann ich mit Schadenersatz klagen?"


Dies ist durchaus möglich, wenn Sie vor Gericht einen Schaden darlegen können. Gleiches gilt im Grunde auch für den Makler, dem ja durch das Verhalten des Eigentümers ebenfalls ein Schaden entstehen könnte.


Problematisch ist dabei natürlich, dass der unmittelbar Betroffene nicht als Zeuge aussagen möchte.



Frage 2:
"Wie sollte ich am besten vorgehen?"

Suchen Sie sich einen engagierten zivilrechtlich ausgerichteten Anwalt vor Ort mit dem Sie das Geschehen aufarbeiten und für zukünftige Verkaufsversuche gleich schon einmal die entsprechenden Maßnahmen treffen ( z.B. Unterlassungserklärung mit Strafandrohung). Sollten Sie dann später das Eigentum gegenüber dem ersten Angebot nur mit Verlust verkaufen können, wäre diese Differenz bei guter Beweislage durchaus einklagbar.

Ein Vorgehen in Eigenregie bringt nach Ihrer ausgiebigen Schilderung leider gar nichts. Es wurde scheinbar in der Vergangenheit versäumt, dem problematischen Eigentümer die rechtlichen Grenzen seines Handelns aufzuzeigen.


Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


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