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Immobilienverkauf - Anzahlung möglich


19.04.2018 09:15 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Anzahlung bei einem notariellen Kaufvertrag über den Erwerb von Grundbesitz.


Hallo zusammen,

ich möchte mein EFH zu verkaufen (359 T€). Wir haben auch bereits einen Interessenten.
Wir hatten vor eine Anzahlung von 50T€ nach Beurkundung zu vereinbaren und den Rest bei dann bei Auszug (30.08.)

Nun sind wir uns auch in allen Punkten einig.
Allerdings sagt nun der Notar es sei GESETZLICH NICHT möglich eine Anzahlung von 30-50 T€ NACH notarieller Beurkundung zu vereinbaren. Als Begründung gab er an, dass immer ein Vorkaufrecht der Gemeinde besteht und meine Grundschuld i. H. V. 100T€ im Grundbuch eingetragen ist. Außerdem muss die Räumung erfolgen
Meine Fragen: ist das wirklich so? Oder ist das nur mehr Aufwand, den man ungern haben möchte?
Und falls es doch möglich ist, kann sich die Bank dagegen stellen, dass eine Anzahlung getätigt wird? Soweit ich weiß besteht Eigenkapital i. H. V. 60T€ und Absicherung durch Immobilien seitens der Käufer.

Für Ihre Hilfe Danke ich Ihnen sehr!


Mit freundlichen Grüßen

XYX

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Vereinbarung einer Anzahlung ist aus meiner Sicht grundsätzlich möglich. Ein gesetzliches Verbot oder eine Unwirksamkeit einer solchen Anzahlungsvereinbarungen sind mir nicht bekannt.

2. Sicherlich ist eine Anzahlung nach Abschluss des Kaufvertrages mit einem nicht unerheblichen Riskio für den Käufer verbunden, wenn der Kaufvertrag aus welchen Gründen auch immer platzt oder nicht vollzogen werden kann. Hierauf hat der Notar den Käufer hinzuweisen und zu belehren.

3. Soweit der Notar aus haftungsrechtlichen Gründen Bedenken hat, ist dies sicherlich nachvollziebar, ist aber grundsätzlich kein Hinderungsgrund für die Vereinbarung einer Anzahlung.

4. Es gibt sicherlich auch gute Gründe für eine Anzahlung, wenn der Verkäufer beispielsweise mit der Anzahlung selbst den Erwerb einer anderen Immobilie finanziert oder der Käufer vor Kaufpreiszahlung in der zu erwerbenden Immobilie renovieren möchte.

5. Ggfs. läßt der Notar sich davon überzeugen, dass eine Anzahlung dann geleistet wird, wenn zugunsten des Käufers eine Auflassungsvormerkung eingetragen ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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