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Immobilienübertragung zur Vermögensauseinandersetzung ohne Gläubigerzustimmung


11.12.2014 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zur Vermögensauseinandersetzung schloss ich mit meinem Exmann einen Übertragungsvertrag mit folgenden Auflagen:
: Übernahme der eingetragenen Belastungen.
Der Erwerber übernimmt zur vollständigen Entlastung des bisherigen Schuldners die genannten Grundpfandrechte und persönliche Forderung betreffenden Urkunden an als Selbstschuldner derart, daß jeder Gläubiger einen unmittelbaren Anspruch gegen den Erwerber erlangt, gleichviel, ob er den bisherigen Schuldner aus der Schuldhaft freigibt oder nicht
Der Notar hat darauf hingewiesen, daß diese Freistellungsverpflichtung lediglich im Innenverhältnis zwischen den Beteiligten wirksam ist, und zu einer Entlassung des Veräußerers aus der Mithaft die Zustimmung der Gläubiger erforderlich ist.
Diese Zustimmung werden die beteiligten selbst einholen.

Soweit die übernommenden Verbindlichkeiten zusätzlich durch ein abstraktes Schuldanerkenntnis gesichert sind ,übernimmt der Erwerber auch diese Verbindlichkeiten im Nennbetrag des Grundpfandrechtes und Nebenleistungen.


Da nur das Haus übertragen werden sollte, wurde die Zustimmung der Gläubiger -nicht-
eingeholt, und mein Exmann und sein Vater blieben Darlehnsnehmer, und bezahlten 30 Jahren die Grundschuld

Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, und ich erhielt ohne Ankündigung die Androhung der Zwangsvollstreckung. Um die Versteigerung aufzuhalten löste ich die Grundschuld ab.
Kann ich die abgelöste Grundschuld , trotz des Übertragungsvertrags einklagen, da die Gläubiger von uns nicht angeschrieben wurden,, und ich keinen Darlehnsvertrag unterschrieben habe?


11.12.2014 | 22:08

Antwort

von


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Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragestellerin,

es kommt hierbei maßgeblich darauf an, ob Sie ebenfalls mit im Grundbuch stehen.

Wenn Sie nicht allein im Grundbuch stehen, besteht ein Anspruch aus der Grundschuld in Höhe des von Ihnen bezahlten Betrages gegen die Miteigentümer, wobei ich dabei annehme, dass dieser ebenfalls Ihr Ex-Mann ist.

Sie haben aufgrund der notariellen Vereinbarung einen schuldrechtlichen Anspruch, den Sie nunmehr mit Hilfe der Grundschuld auch dinglich durchsetzen können, notfalls wieder im Wege der Zwangsvollstreckung, die allerdings deutlich erfolgreicher sein wird, da Sie mit im Grundbuch gesichert sind.

Wenn ich den Sachverhalt nicht richtig aufgenommen haben sollte, können Sie jederzeit kostenlos nachfragen, auch mehrfach.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung,
da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 11:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
Ihr Angebot der kostenlosen Nachfrage nehme ich dankend an, da ihre Antwort den Sachverhalt leider nicht ausreichend beschreibt.
Die relevanten Absätze des Übertragungsvertrags, durch den ich alleiniger Besitzer wurde,
habe ich Ihnen zukommen lassen.
Durch diesen Vertrag habe ich die Grundschuld für ein Darlehen meiner Ex-Familie übernommen, das weiterhin in meinem Grundbuch abgesichert war.
Die Gläubigerzustimmung wurde nicht eingeholt, da mein Exmann und sein Vater auch nach
Übertrag der Immobilie Darlehensnehmer blieben und 30 Jahre die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld bezahlten.
Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, was die Androhung der Zwangsvollstreckung
des Hauses durch einen Gläubiger auslöste.
Unter dem Druck der Vollstreckung löste ich die Grundschuld ab.

Meine konkrete Frage:

Kann ich die von mir abgelöste Grundschuld, die im meinem Grundbuch abgesichert war und mein Exmann für das Haus seiner Eltern benötigte, aufgrund dieser fehlenden Gläubigerzustimmung zur Haftentlassung des Veräußerers (Exmann) aus den Verbindlichkeiten zurückfordern?

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 11:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
Ihr Angebot der kostenlosen Nachfrage nehme ich dankend an, da ihre Antwort den Sachverhalt leider nicht ausreichend beschreibt.
Die relevanten Absätze des Übertragungsvertrags, durch den ich alleiniger Besitzer wurde,
habe ich Ihnen zukommen lassen.
Durch diesen Vertrag habe ich die Grundschuld für ein Darlehen meiner Ex-Familie übernommen, das weiterhin in meinem Grundbuch abgesichert war.
Die Gläubigerzustimmung wurde nicht eingeholt, da mein Exmann und sein Vater auch nach
Übertrag der Immobilie Darlehensnehmer blieben und 30 Jahre die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld bezahlten.
Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, was die Androhung der Zwangsvollstreckung
des Hauses durch einen Gläubiger auslöste.
Unter dem Druck der Vollstreckung löste ich die Grundschuld ab.

Meine konkrete Frage:

Kann ich die von mir abgelöste Grundschuld, die im meinem Grundbuch abgesichert war und mein Exmann für das Haus seiner Eltern benötigte, aufgrund dieser fehlenden Gläubigerzustimmung zur Haftentlassung des Veräußerers (Exmann) aus den Verbindlichkeiten zurückfordern?

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 11:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
Ihr Angebot der kostenlosen Nachfrage nehme ich dankend an, da ihre Antwort den Sachverhalt leider nicht ausreichend beschreibt.
Die relevanten Absätze des Übertragungsvertrags, durch den ich alleiniger Besitzer wurde,
habe ich Ihnen zukommen lassen.
Durch diesen Vertrag habe ich die Grundschuld für ein Darlehen meiner Ex-Familie übernommen, das weiterhin in meinem Grundbuch abgesichert war.
Die Gläubigerzustimmung wurde nicht eingeholt, da mein Exmann und sein Vater auch nach
Übertrag der Immobilie Darlehensnehmer blieben und 30 Jahre die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld bezahlten.
Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, was die Androhung der Zwangsvollstreckung
des Hauses durch einen Gläubiger auslöste.
Unter dem Druck der Vollstreckung löste ich die Grundschuld ab.

Meine konkrete Frage:

Kann ich die von mir abgelöste Grundschuld, die im meinem Grundbuch abgesichert war und mein Exmann für das Haus seiner Eltern benötigte, aufgrund dieser fehlenden Gläubigerzustimmung zur Haftentlassung des Veräußerers (Exmann) aus den Verbindlichkeiten zurückfordern?

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 11:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
Ihr Angebot der kostenlosen Nachfrage nehme ich dankend an, da ihre Antwort den Sachverhalt leider nicht ausreichend beschreibt.
Die relevanten Absätze des Übertragungsvertrags, durch den ich alleiniger Besitzer wurde,
habe ich Ihnen zukommen lassen.
Durch diesen Vertrag habe ich die Grundschuld für ein Darlehen meiner Ex-Familie übernommen, das weiterhin in meinem Grundbuch abgesichert war.
Die Gläubigerzustimmung wurde nicht eingeholt, da mein Exmann und sein Vater auch nach
Übertrag der Immobilie Darlehensnehmer blieben und 30 Jahre die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld bezahlten.
Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, was die Androhung der Zwangsvollstreckung
des Hauses durch einen Gläubiger auslöste.
Unter dem Druck der Vollstreckung löste ich die Grundschuld ab.

Meine konkrete Frage:

Kann ich die von mir abgelöste Grundschuld, die im meinem Grundbuch abgesichert war und mein Exmann für das Haus seiner Eltern benötigte, aufgrund dieser fehlenden Gläubigerzustimmung zur Haftentlassung des Veräußerers (Exmann) aus den Verbindlichkeiten zurückfordern?

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 11:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
Ihr Angebot der kostenlosen Nachfrage nehme ich dankend an, da ihre Antwort den Sachverhalt leider nicht ausreichend beschreibt.
Die relevanten Absätze des Übertragungsvertrags, durch den ich alleiniger Besitzer wurde,
habe ich Ihnen zukommen lassen.
Durch diesen Vertrag habe ich die Grundschuld für ein Darlehen meiner Ex-Familie übernommen, das weiterhin in meinem Grundbuch abgesichert war.
Die Gläubigerzustimmung wurde nicht eingeholt, da mein Exmann und sein Vater auch nach
Übertrag der Immobilie Darlehensnehmer blieben und 30 Jahre die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld bezahlten.
Nun wurde nach 30 Jahren die Zahlung eingestellt, was die Androhung der Zwangsvollstreckung
des Hauses durch einen Gläubiger auslöste.
Unter dem Druck der Vollstreckung löste ich die Grundschuld ab.

Meine konkrete Frage:

Kann ich die von mir abgelöste Grundschuld, die im meinem Grundbuch abgesichert war und mein Exmann für das Haus seiner Eltern benötigte, aufgrund dieser fehlenden Gläubigerzustimmung zur Haftentlassung des Veräußerers (Exmann) aus den Verbindlichkeiten zurückfordern?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2014 | 11:25

Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund der Haftungsübernahme haben Sie im Innenverhältnis ebenfalls noch einen Ausgleichsanspruch gegen Ihren Exmann, da dieser derjenige gewesen ist, der die Zahlungsverpflichtung hatte. Aufgrund der Grundschuld, die durch -Sie abgelöst worden ist, haben Sie eine Leistung für ihn erbracht und können diese zurückfordern, unabhängig von der nicht erfolgten Haftungsentlassung, die lediglich im vErhältnis der Gläubiger zu Ihrem Exmann stehen.


Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
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