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Immobilienübertragung

04.08.2009 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren
meine Frau und ich haben 1997 zusammen ein Haus gebaut, 2006 haben wir uns getrennt und jetzt kommt die Scheidung.Wir stehen beide im Grundbuch aber ich bewohne und bezahle das Haus allein.
Wir wollen das Haus unserer ältesten Tochter überschreiben und sie will auch einziehen und auch die Darlehensraten übernehmen.
Sie soll ein paar Jahre darin wohnen und dann wollen wir es gemeinsam verkaufen und der Ertrag wird geteilt.
Wie bekommen wir das am schnellsten und am kostengünstigsten hin?
Was ist der richtige Weg, verkaufen?, verschenken?, vererben?
(2.Tochter?), Darlehensvertrag auch umschreiben lassen?
Welche Kosten können anfallen und was für Kosten
sind evtl.vermeidbar.

Vielen Dank im voraus.

04.08.2009 | 19:34

Antwort

von


(741)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich anhand Ihrer Schilderung im Rahmen dieser Erstberatungsplattform wie folgt:

Wie sie sicherlich wissen, bedarf der Vertrag über die Übertragung der Immobilie der notariellen Beurkundung. Sie muessen also einen Notar mit der Übertragung beauftragen ( dieser wird Sie im Rahmen seiner Amtstätigkeit auch noch mit verschiedenen Möglichkeiten der Vertragsgestaltung vertraut machen ).

Ich halte einen Übertragungsvertrag für angezeigt. In diesem Fall ist der Erwerb für Ihre Tochter grunderwerbssteuerfrei, § 3 Ziff.6 Grunderwerbsteuergesetz. Ob hier Schenkungssteuer anfällt lässt sich mit den Angaben nicht beantworten. Der Freibetrag liegt aber immerhin bei 400.000 EUR.

Bei der notariellen Abwicklung können Sie sparen, wenn sie auf die Eintragung der Auflassungsvormerkung verzichten. Dieser Sicherungsinstrument ist in Ihrem Falle überflüssig, was Ihnen aber sicher auch der Notar vermittlen wird.

Den Darlehensvertrag werden Sie umschreiben lassen muessen, da die Bank sonst Ihre Sicherungsobjekt für den Kredit verliert.


Die Notarkosten richten sich nach dem Verkehrswert des Hauses. Dieser ist mir nicht bekannt. Bei einem angenommenen Wert von 200.000 EUR muessen Sie etwa mit Kosten von rund 900,00 -1000,00 EUR rechnen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

(741)

Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
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