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Immobilienkaufvertrag Verzugsschaden Verzugszinsen

17.09.2014 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Die Verzugszinsen gemäß § 288 BGB stellen einen Mindestschaden dar. Lediglich wenn der tatsächliche Schaden diese übersteigt, wie etwa bei höheren Bankzinsen, kann die Differenz zusätzlich verlangt werden. Ist der Schaden geringer, wird er durch den Verzugszins pauschaliert.

bei einem Immobilienkauf kam der Käufer ca drei Monate in Verzug.Von dem Kaufpreis musste ein Darlehen abgelöst werden. Bei nicht fristgerechter Zahlung fielen Tageszinsen an, die an die Bank zu zahlen waren.
Meine Frage: Muss der Käufer , der den Kaufpreis und die Tageszinsen an die Bank drei Monate nach Fälligkeit gezahlt hatte, zusätzlich für den gesamten Kaufpreis Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zahlen, oder kann er den Betrag um die Tageszinsen kürzen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

genau wird man Ihre Anfrage erst bei Durchsicht des Kaufvertrags und der dortigen Regelungen beantworten können. Grundsätzlich ist es aber schon so, dass neben den Verzugszinsen die Geltendmachung eines weiteren Schadens nicht ausgeschlossen ist, § 288 Abs. 4 BGB.

Soweit ich Sie verstehe, sind aber die angefallenen Kreditzinsen geringer als die Verzugszinsen. In diesem Fall ist es möglich, die weiter geforderten Verzugszinsen um die bereits gezahlten Kreditzinsen zu kürzen, so dass Ihre Frage mit "Ja" zu beantworten ist. Die Verzugszinsen stellen einen Mindestschaden dar, bei dem es nicht darauf ankommt, ob dieser angefallen ist oder nicht. Lediglich wenn die Kreditzinsen höher waren als die Verzugszinsen, kann ein weiterer Betrag verlangt werden.

Mit freundlichen Grüßen

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