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Immobilienkauf aus Zwangsversteigerung

06.04.2008 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Sehr geehrte Damen, Herren,
ich habe aus einer Zwangsversteigerung eine Immobilie erworben.
Problem:
Die Nutzung/Verwertung der Immobilie ist mir nicht möglich, da im Gebäude verbliebene Geschäftsunterlagen/Akten alle Räume blockieren, welche dem früheren Eigentümer gehören.

Wie kann ich die Situation für mich möglichst kostenneutral regeln?

In einem Monat ist der Termin zur Verteilung des Versteigerungserlöses.
Mein „Vertragspartner“ ist bislang der Insolvenzverwalter.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Der Erwerb der Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung erfolgt nach § 90 ZVG.

§ 90 ZVG

(1) Durch den Zuschlag wird der Ersteher Eigentümer des Grundstücks, sofern nicht im Beschwerdewege der Beschluß rechtskräftig aufgehoben wird.

(2) Mit dem Grundstück erwirbt er zugleich die Gegenstände, auf welche sich die Versteigerung erstreckt hat.

Danach erwerben Sie auch die Gegenstände Akten/ Geschäftsunterlagen in und auf der Immobilie.

Für eine kostenneutrale Lösung empfehle ich mit dem Insolvenzverwerwalter in Kontakt zu treten, um die Abbholung der Unterlagen zu regeln. Soweit der Insolvenzverwalter dies ablehnt, bleibt Ihnen nur noch sich an den Insolvenzschuldner heranzutreten.

Soweit keiner der Beteiligten die Akten abholt, kann eine Regelung nur so aussehen, daß Sie unter vorheriger Ankündigung an den Insolvenzverwalter/Schuldner die Akten vernichten oder einlagern, was allerdings zu Kosten führen wird.

Bezüglich des Verteilungstermins werden Sie keine Rechte für mögliche Kosten der Unterkagen geltend machen können. Die Verteilung der Erlös erfolgt für die Kosten des Verfahrens und Befriedigung weiterer Gläubiger gem. des Verteilungsplanes.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

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