Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Immobilienkauf aus Zwangsversteigerung

06.04.2008 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Sehr geehrte Damen, Herren,
ich habe aus einer Zwangsversteigerung eine Immobilie erworben.
Problem:
Die Nutzung/Verwertung der Immobilie ist mir nicht möglich, da im Gebäude verbliebene Geschäftsunterlagen/Akten alle Räume blockieren, welche dem früheren Eigentümer gehören.

Wie kann ich die Situation für mich möglichst kostenneutral regeln?

In einem Monat ist der Termin zur Verteilung des Versteigerungserlöses.
Mein „Vertragspartner“ ist bislang der Insolvenzverwalter.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Der Erwerb der Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung erfolgt nach § 90 ZVG.

§ 90 ZVG

(1) Durch den Zuschlag wird der Ersteher Eigentümer des Grundstücks, sofern nicht im Beschwerdewege der Beschluß rechtskräftig aufgehoben wird.

(2) Mit dem Grundstück erwirbt er zugleich die Gegenstände, auf welche sich die Versteigerung erstreckt hat.

Danach erwerben Sie auch die Gegenstände Akten/ Geschäftsunterlagen in und auf der Immobilie.

Für eine kostenneutrale Lösung empfehle ich mit dem Insolvenzverwerwalter in Kontakt zu treten, um die Abbholung der Unterlagen zu regeln. Soweit der Insolvenzverwalter dies ablehnt, bleibt Ihnen nur noch sich an den Insolvenzschuldner heranzutreten.

Soweit keiner der Beteiligten die Akten abholt, kann eine Regelung nur so aussehen, daß Sie unter vorheriger Ankündigung an den Insolvenzverwalter/Schuldner die Akten vernichten oder einlagern, was allerdings zu Kosten führen wird.

Bezüglich des Verteilungstermins werden Sie keine Rechte für mögliche Kosten der Unterkagen geltend machen können. Die Verteilung der Erlös erfolgt für die Kosten des Verfahrens und Befriedigung weiterer Gläubiger gem. des Verteilungsplanes.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71914 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Mack konnte mir eine ausführliche Antwort zu meinem speziellen Fall geben. Die Antwort erhielt ich zudem sehr schnell, verständlich und ausführlich. Ich bin jetzt sehr beruhigt und bedanke mich herzlich bei Herrn ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche und differenzierte Antwort, ganz herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER