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Immobilienkauf - arglistige Täuschung?

09.11.2015 23:31 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Zusammenfassung: Schadensersatz wegen arglistig verschwiegener Mängel beim Immobilienkauf

Hallo,
ich habe ein Haus gekauft bei der seit Jahren wenn nicht sogar Jahrzehnte das Wasser über die angrenzende Gartenanlage abgerechnet wird. Das heißt die Pächterin der Gartenanlage kommt einmal im Jahr und liest die Wasseruhr ab.

Soweit so gut, damit hatten wir kein Problem.Genauso wurde es uns von der Verkäuferin mitgeteilt und das genauso weiter verfahren werden kann.Auch auf Nachfrage meinte Sie dass es keine Probleme gab.

Nun hat uns die Pächterin der Gartenanlage zu sich bestellt und meinte das es ein Problem damit gibt, dass die Wasserwerke Sie darauf hingewiesen haben das es nicht rechtens ist und wir uns selbst ans Wassernetz anschließen müssten.Was einige Kosten mit sich bringen wird. Zudem kommt noch hinzu das einige Leitungen ausgetauscht werden müssten, da es schon zu 3 Rohrbrüchen gekommen ist.

Die Pächterin versicherte uns das es der Vorbesitzerin schon in Mai diesen Jahres mitgeteilt wurde.(in der zeit war der erste Kontakt zwischen uns da)

Die Vorbesitzerin bat die Pächterin damit bis zum Grundbucheintrag damit zu warten uns zu Kontaktieren.(die Pächterin verneinte es)


Nun bekam die Pächterin den Kostenvoranschlag für den Austausch der alten Leitungen. Es wären 12000€. Diese müssten durch 3 geteilt werden da insgesamt 3 Haushalte davon betroffen wären.

Nun zu meiner Frage(n)

Besteht hier der Tatverdacht der arglistigen Täuschung?

Kann ich die 4000€ erst einmal einbehalten?

Wie sollte ich dagegen vorgehen?

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen verständlich erklären :)

Viele dank


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal ist es so, dass Sie Ihren Anteil der Kosten leider nicht einfach einbehalten können. Sollte es zutreffend sein, dass diese Arbeiten nun notwendig sind, was ich unterstelle, sind Sie als gegenwärtiger Grundstückseigentümer in der entsprechenden Pflicht.

Allerdings stellt sich die Frage, ob Sie hinsichtlich der entstehenden Kosten die Verkäuferin des Grundstücks in Regress nehmen können. Ein solcher Schadensersatzanspruch würde zweifelsfrei bestehen, wenn die Verkäuferin Ihnen diesen Mangel vor bzw. bei Vertragsschluss arglistig verschwiegen hätte. Dies müssten Sie als Käufer beweisen können. Durch eine entsprechende Zeugenaussage der Nachbarin, dass die Verkäuferin einerseits vorab von dem Problem wusste und andererseits verhindern wollte, dass Sie als Käufer hiervon Kenntnis erlangen, könnte der erforderliche Beweis erbracht werden.

Sie sollten die Verkäuferin schriftlich und nachweislich (am besten per Einschreiben) unter Hinweis auf den Kostenvoranschlag zur Zahlung des entsprechenden Betrages auffordern und ihr diesbezüglich eine Frist setzen. Falls Sie in Ihrem Schreiben das arglistige Verschweigen des Mangels erwähnen sollten, sollten Sie allerdings die Zeugin und deren Äußerung erst einmal aus dem Spiel lassen, um etwaige Einschüchterungsversuche der Verkäuferin gegenüber der Zeugin möglichst zu verhindern. Sollte innerhalb der Frist keine Zahlung erfolgen, sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Anspruchsdurchsetzung beauftragen. Gern können Sie sich dann auch an mich wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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