Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.393
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Immobilienkauf, Miete weicht von notariell beurkundeter ab

25.10.2016 23:41 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo ich habe eine Immobilie gekauft.
Der Mietvertrag weisst 350 € kalt aus und 100 € für die Nebenkosten.
Ich habe keine Kontoauszüge oder sonstiges erhalten. Im notariellen Kaufvertrag steht, dass es keine weiteren Vereinbarungen ausserhalb des Mietvertrags gibt.
Dies hat der Verkäufer beim Notar vor Zeugen auch noch mal bestätigt.
Ich habe jetzt den Mieter angeschrieben und auch angerufen um die Miete jetzt auf mein Konto überweisen zu lassen.
Da teilte mir der Mieter mit, dass es eine mündliche Abmachung mit dem alten Besitzer gab, dass mit 350 € alles abgegolten wäre.
Den Besitzer habe ich jetzt noch nicht gefragt ob das stimmt.
Für mich sieht es aber so aus als ob der Besitzer mich da angelogen hat.
Sehe ich das richtig, dass gegenüber dem Mieter der niedergeschriebene Mietvertrag gilt und nicht die mündliche Absprache?
Kann ich den Verkäufer irgendwie belangen? Evtl Schadensersatz, wenn jetzt die Miete 100€ geringer sein sollte?

Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Sie haben den Mietvertrag so übernommen, wie er zum Zeitpunkt des Eigentumsüberganges auf Sie bestanden hat.

Wenn es, wie der Verkäufer bestätigt hat, außerhalb des Mietvertrages keine weiteren Vereinbarungen gibt, schuldet Ihnen der Mieter 450.-/Monat.

Haben Verkäufer und Mieter sich nach Abschluss des Mietvertrages auf 350.- €/Monat geeinigt, stimmt die im notariellen Vertrag enthaltene Beschaffenheitsvereinbarung nicht, sondern weicht um 100.-/Monat von der Realität ab.

In diesem Fall haben Sie Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer in Höhe der monatlichen Differenz.

Es bleibt Ihnen von daher nichts übrig, als den Verkäufer zu fragen, ob die Behauptung des Mieters stimmt oder nicht. Sie können nicht einfach davon ausgehen, "als ob der Besitzer mich da angelogen hat." Das muss geklärt werden, vorher kann Ihnen keine Empfehlung für das weitere Vorgehen gegeben werden.


Mit freundlichen Grüßen


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63204 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle und informative Antwort. Hat mir sehr geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle und kompetente Antworten! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
rasche und kompetente Beantwortung meiner Fragen. Genau das wollte ich. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER