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Immobilienkauf - Maklerfirma gehört der Ehefrau des Verkäufers

04.12.2017 16:00 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Im 2016 habe ich eine Immobilie erworben. Der Verkauf kam - wie üblich - über ein Internetimmobilienportal durch ein Maklerinserat zustande. Mit der Maklerin besichtigte ich die Immobilie. Im Anschluss stellte sie den Kontakt zum Verkäufer her. Auch der Verkaufspreis (er lag etwas unterhalb des ursprünglichen Angebots) kam über die Vermittlung der Maklerin zustande: Ich orientierte mich z.B. an ihrem Ratschlag, wieviel Abschlag für den Verkäufer tragbar wären.

Die Maklerin arbeitet in einer Maklerfirma, die mehrere Objekte betreut und bei der sie angestellt ist, d.h. sie ist nicht die Eigentümerin der Firma. Nun erfahre ich durch einen Blick auf das Impressum der Internetseite der Maklerfirma, dass die Firma der Ehefrau des Verkäufers der Immobilie gehört (während des Kaufvorganges hatte ich sogar ein-zwei Mal Kontakt mit ihr, allerdings nur unter Verwendung des ersten Teils ihres Doppelnamens). Ich fühle etwas hintes Licht geführt: Zwar habe ich die Maklerin bezahlt, aber ich kann mir nicht sicher, inwiefern sie tatsächlich meine Interessen verteten hat. Immerhin arbeitet sie für die Frau der Gegenpartei, also des Immobilienverkäufers.

Inwiefern ist das rechtens bzw. inwiefern bestehen Chancen, einen Teil der Maklerprovision zurückzuerstreiten? Und ab wann tritt hier eine Verjährung der Forderung ein?



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Sehr geehrter Fragensteller,

ein Verjährung tritt nach den §§ 195 ff. BGB ab dem Jahr des Kennenmüssens bzw. der Kenntnis der Tatsachen ein, die den Anspruch begründen.

Grds. dürfte dies hier frühestens am 31.12.2019 der Fall sein.

Wenn der Verkäufer bzw. Makler nicht durch hinreichende Belehrung das Verwandschaftsverhältnis offenbart hat, woran hier auch durch die Meldung nur mit einem Teil des Names in der Tat Zweifel bestehen, dann bestehen durchaus Aussichten einer erfolgreichen Rückforderung - so z.B. OLG Hamm, Urteil vom 20.01.2000 - 22 U 75/99.

Gerne kann ich für Sie unter Anrechnung der bereits gezahlten Summe tätig werden.

MfG
D. Saeger
- RA -


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