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Immobilienkauf Makler und Verkäufer Problem

05.12.2019 09:43 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Wir haben eine passende Immobilie gefunden und den Kaufpreis runter gehandelt, der Verkäufer hat akzeptiert und wir waren bei dem Reservierungstermin, dorst stellte sich heraus dass der Makler noch nicht wusste wann der derzeitige Mieter auszieht und wollte es klären. Nach der Klärung teilte ich dem Makler telefonisch erneut mit dass wir die Immobilie zu dem Preis kaufen und wir einen neuen Reservierungstermin vereinbaren wollen. Nachdem der Makler sich nicht mit einem Terminvorschlag gemeldet hat habe ich Nachgefragt und erfahren dass er einem anderen Interessenten die Immobilie reserviert hat. Nach Rückfrage beim Eigentümer stellte sich heraus dass der andere Interessent mehr geboten hat, aber auch nicht verstand warum mich der Makler nicht informiert hat und ich solle mich an den Makler wenden und ein höheres Angebot abgeben. Die Immobilie wurde auch nicht als Bieterverfahren ausgeschrieben.

Welche Möglichkeit außer höherem Gebot und zu hoffen dass es wieder akzepiert wird haben wir und dann nicht wieder befürchten müssen dass der Makler sich nicht meldet und jemand höher bietet und die Zusage des Verkäufer wieder nichtig ist?

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider gibt es keine andere Möglichkeit, als es mit einem höheren Gebot zu versuchen.

Das ergibt sich aus dem Formzwang für Grundstücksgeschäfte.
Diese sind nur wirksam, wenn sie notariell geschlossen wurden.

Schadensersatzansprüche des Verkäufers wegen Abbruchs der Vertragsverhandlungen entstehen nur, wenn eine besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung vorliegt. Eine solche ist beispielsweise beim Vorspiegeln einer tatsächlich nicht vorhandenen Abschlussbereitschaft oder auch dann gegeben, wenn ein Verhandlungspartner zwar zunächst verkaufsbereit war, im Verlaufe der Verhandlungen aber innerlich von dieser Bereitschaft abgerückt ist, ohne dies zu offenbaren, so der BGH mit Urt. v. 13.10.2017 - V ZR 11/17 - Rdnr. 6.

Die gesetzlichen Grundlagen können Sie hier (unter 1.) nachlesen:
https://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=334689&rechtcheck=2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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