Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Immobilienhandel/ GmbH

| 09.01.2019 14:23 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stehe kurz vor dem Kauf einer Wohnung. Ich beabsichtige, diese im Anschluss wieder weiterzuverkaufen. Diese Transaktion soll über eine GmbH laufen, die ich dafür noch gründen muss.

Daten zur Transaktion, um die Fragen einfacher zu formulieren:
Kaufpreis Wohnung inkl. aller Nebenkosten: 100.000€
Anvisierter Weiterverkaufspreis: 140.000€
Umsatz: 40.000€
Die 100.000€ für den Kauf stammen aus meinem Privatbesitz.

Fragen:

1) Wenn meine GmbH die Wohnung weiterverkauft hat und der Verkaufspreis von 140.000€ auf dem Geschäftskonto liegt, kann ich dann die 100.000€ wieder in meinen Privatbesitz zurückführen oder muss ich diese versteuern, wenn ich sie aus der GmbH ziehe?

2) Wenn die 100.000€ versteuert werden müssen: Kann man dieses Problem während der Gründung durch eine bestimmte Namensgebung/ Deklaration/ Definition der eingezahlten Geldsumme lösen?

Mit freundlichen Grüßen

09.01.2019 | 15:26

Antwort

von


(21)
Wiener Straße 53
01219 Dresden
Tel: 0351 41881590
Web: https://meschke.pro
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe nach Ihren Angaben zunächst davon aus, dass die Wohnung durch die noch zu gründende GmbH selbst erworben und anschließend weiterveräußert werden soll.

Für den Fall, dass Sie die GmbH unter Aufbringung des Mindeststammkapitals i.H.v. 25.000,00 € gründen, könnten Sie der Gesellschaft die übrigen zum Grundstückskauf benötigten Geldmittel als Darlehen zur Verfügung stellen. Ein Darlehensvertrag sollte schriftlich abgeschlossen und gut dokumentiert werden. Soll der Darlehensvertrag auch bzgl. möglicher Zinszahlungen steuerliche Anerkennung finden, muss er insbesondere zu fremdüblichen Konditionen abgeschlossen sein.

Die Tilgung des Darlehens wäre jedenfalls als Kapitalrückzahlung zu behandeln und nicht Ihrer Einkommensteuer zu unterwerfen. Der Veräußerungsgewinn i.H.v. 40.000,00 € würde jedoch "in der GmbH" verbleiben und dort mit Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer belastet. Bei späterer Gewinnausschüttung oder Auflösung der GmbH würde zusätzlich eine Belastung mit Kapitalertragsteuer bzw. Einkommensteuer entstehen.

Alternativ könnten auch die Geschäftsanteile der GmbH an einen Kaufinteressenten der Wohnung veräußert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es am Wohnungsmarkt für eine solche Gestaltung keine Interessenten gibt.

Für eine ausführliche Beratung sind weitere Sachverhaltsinformationen erforderlich. Gern helfe ich Ihnen bei der weiteren optimalen Steuergestaltung. Sie erreichen mich unter den nebenstehenden Kontaktdaten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Franz Meschke

Bewertung des Fragestellers 09.01.2019 | 17:44

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Vielen Dank für die Antwort.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Franz Meschke »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.01.2019
5/5,0

Vielen Dank für die Antwort.


ANTWORT VON

(21)

Wiener Straße 53
01219 Dresden
Tel: 0351 41881590
Web: https://meschke.pro
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Verkehrsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht