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Immobiliengesellschaft/Immopool als GbR

10.09.2018 10:08 |
Preis: 49,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Kosten für die Erstellung oder Prüfung eines Gesellschaftsvertrages

Guten Tag,
meine Frau und ich beabsichtigen 4 kleinere Immobilien in eine noch zu gründende GbR einzubringen und diese dann im nächsten Schritt zu gleichen Teilen an uns und die beiden volljährigen Kinder zu übertragen. Was mich bisher abschreckt diesen Schritt zu vollziehen, sind die doch erheblichen Vertragskosten . Für mein Verständnis sind doch solche GbR Verträge relativ frei zu gestalten. Durch spezifische Daten ergänzt, stehen derartige Verträge meist im Grundsatz in der Kanzlei EDV zur Verfügung. Die Gebührenordnung sieht dafür eben eine Leistung vor , die ich keinesfalls "entwürdigen" möchte. Aber muss das denn 1 % der Vertragsgegenstands sein?
Meine konkrete Frage: Gibt es eine Möglichkeit ein solches Vertragswerk zu erstellen ohne den Kostenrahmen der Gebührenordnung für RA auszunutzen? Fertige Vertragsmodule verwenden und diese ergänzen etc?
Ich weiß, dass meine Fragen eigentlich dem üblichen Standard entsprechen, würde mich aber trotzdem über zielführende Antworten freuen.
Vielen Dank und Grüße
10.09.2018 | 11:57

Antwort

von


(1201)
Goethestraße 21
60313 Frankfurt am Main
Tel: 069/209737530
Web: http://www.burges-schroeter.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Höhe der Vergütung bemisst sich gem. § 2 RVG nach dem Wert, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (Gegenstandswert). Der Gegenstandswert ist jetzt in §§ 22 bis 33 RVG geregelt.

Bei der Erstellung oder Überprüfung eines Gesellschaftsvertrages ergibt sich der Gegenstandswert, soweit nichts anderes vereinbart ist, nach dem zugrunde liegenden Vermögen oder vorhandenen Kapital der Gesellschaft. Andere Faktoren für die Bestimmung des Verkehrswertes sind hierbei nicht ersichtlich.

Soweit Sie beabsichtigen mit der GbR Grundbesitz zu erwerben oder in diese einzubringen, hat dies auf die Gründungskosten zunächst keinen Einfluss. Maßgebend wäre hierbei die bei der Gründung einzubringen Einlagen der Gesellschafter. Die Höhe der gemäß Gesellschfatsvertrag zu erbingenden Einlagen ins dann Grundlage für die Ermittlung des Gegenstandswertes.

Die anzusetzenden Geschäftsgebühr ergibt sich aus § 13 RVG, Nr. 2300 VV RVG und sollte eine Mittelgebühr von 1,3 entsprechen.

Gerne stehe ich Ihnen für die Erstellung oder Prüfung eines GbR Vertrages zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Nachfrage vom Fragesteller 10.09.2018 | 14:02

Vielen Dank Herr Schröter für die Klarstellung.
Darf ich doch noch eine Frage zur Berechnung anhängen?
Wenn ich Ihre Angaben und die genannten Gesetzestexte richtig verstehe , komme ich grob zu folgender Beispielrechnung:
Unter der Prämisse mein eingebrachtes Vermögen ( = Gegenstandswert ?) läge beispielhaft bei 1 Mio €, würde dann Ihre Berechnung in etwa so aussehen?
1 Mio € generiert eine RA Grund-Vergütung von ca.4.700 €
Plus Mittelgebühr 1,3 = 4.700 x 1,3 = Gesamtvergütung (meine tatsächlichen Kosten?)
Liege ich damit richtig, oder übersehe ich wesentliche Merkmale?
Nochmals vielen Dank und Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.09.2018 | 14:55

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

In der Tat liegt die Gebühr bei EUR 4.713,- netto. Die 1,3 Mittelgebirge beträgt danach EUR 6.126,90 netto.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder die Erstellung eines Vertrages wünschen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

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