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Immobilienerwerb aus Erberlös in einer Zugewinngemeinschaft


23.11.2007 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag,

meine Frau und ich planen kurzfristig den Erwerb einer Wohnimmobilie.
Nun bin ich der glücklichen Situation, so ein Geschäft aus einem Voraberbe meiner Großmutter, also komplett ohne Kreditaufnahme, abwickeln zu können. Auf diversen Internetseiten habe ich schon gelesen, dass das Erbe in der Zugewinngemeinschaft der Ehe mit der Ausnahme von daraus resultierenden Wertsteigerungen unberücksichtigt bleibt und damit meinem alleinigen Vermögen angerechnet wird. Nun könnte ich ja die Immobilie alleine erwerben und auch nur mich in das Grundbuch eintragen lassen. Im Falle einer Scheidung hätte ich dann ja nach meinem Verständnis weiterhin die volle Entscheidungsgewalt über die Immobilie und müsste meiner Frau nur die Hälfte des Zugewinns aus einer evtl. Wertsteigerung des Hauses auszahlen.
Nun meine Frage zu diesem Thema: Wie würde sich dieser Sachverhalt verändern, wenn ich und meine Frau zu gleichen Teilen in das Grundbuch eingetragen werden? Geht dann automatisch die Hälfte des Hauses in das Vermögen meiner Frau über - quasi als Schenkung unter Eheleuten? Was würde dann im Fall einer Scheidung passieren? Wir haben einen gemeinsamen Sohn, spielt das in diesen Überlegungen vielleicht auch eine Rolle?

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Sehr geehrter Ratsuchender,



nach erfolgter Grundbucheintragung wäre die Ehefrau Miteigentümerin und dieser Anteil wäre dann bei Ihrem Endvermögen zu berechnen.

Bei Ihnen wäre Ihr Miteigentumsanteil auch dem Endvermögen hinzuzurechnen, die Erbschaft jedoch VOLL dem Anfangsvermögen, so dass SIE dann -bezogen auf das HAus - einen Ausgleichsanspruch gegen die Ehefrau hätten.


Der gemeinsame Sohn spielt dabei keine Rolle.



Mit freundlichen Grüen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2007 | 10:32

Sehr geehter Herr Bohle,

vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage.
Eine Frage hätte ich dann noch zu Ihrer Antwort. Wie hoche wäre denn dann der Ausgleichsanspruch gegenüber meiner Frau? Könnte dazu folgenden Zahlenbeispiel dienen:?
Kaufpreis der Immobilie: 200.000 €
Grundbucheintragung: je 100.000 € auf Ehemann und Ehefrau

Geht man der Einfachkeit halber mal von keiner Wertsteigerung aus, hätte meine Ehefrau dann im Scheidungsfall ja eine Vermögenssteigerung in Höhe von 100.000 €. Nach meinem Verständnis hätte ich dann einen Ausgleichsanspruch in Höhe von 50.000 €. Ist das richtig? Dann würde ich meiner Frau bei gemeinsamer Grundbucheintragung ja quasi 50.000 € schenken, oder?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2007 | 10:38

Sehr geehrter Ratsuchender,


das ist so korrekt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas BOhle

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