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Immobilienbesitz + Ehevertrag

| 19.01.2009 17:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,
aufgrund einer anstehenden Heirat mache ich mir (Frau) Gedanken über einen möglichen Ehevertrag, den mein Mann zur Zeit nicht anstrebt.
Status:
1. Ich besitze seid 10 Jahren eine Immobilie, die zu 60% noch abzubezahlen ist (Ich bin im Grundbuch alleinige Eigentümerin). Es fällt eine monatliche Darlehnsrate an.
2. BIn der deutlich Besserverdiener von uns (verdiene ca. 30% mehr als mein zukünftiger Mann)
3. Es ist geplant, daß ich zwecks Familie später nur Teilzeit arbeite und dann deutlich weniger als mein Mann verdiene (50% meines aktuellen Einkommes)
4. Als Ausgleich hat mir mein Mann versprochen, daß eine weitere Immobilie auf meinen Namen in der Ehe gekauft wird (Eintrag nur ich im Grundbuch). Er aber den Schuldvertrag mit unterschreibt
5. Er besitzt 2 (bereits abgezahlte Immobilien).

Was passiert bei einer Scheidung?
Stelle ich mich im Falle einer Scheidung erheblich schlechter, so daß ein Ehevertrag ratsam wäre?
Oder ist durch das Gesetz schon alles in meinem Sinne geregelt?

Zu Punkt 4: Gehört mir die Immobilie, auch wenn sie nach Eheschließung angeschafft wurde? Oder muß ich meinen Mann bei Scheidung auszahlen. Es ist eine 100% Fremdfinanzierung angetrebt, die vom gemeinsamen Einkommen getilgt werden soll.
Zu Punkt 1: Was ist mit meiner Immobilie, die ich schon 10 Jahre besitze, aber das Darlehn noch läuft (Darlehn würde ja weiter in der Ehe vom gemeinsamen Einkommen abgezahlt werden).

Macht es aufgrund meines Gehaltverzichts durch Kinderbetreuung Sinn eine extra Unterhaltsklausel zu beschließen? Oder ist alles schon durch das Gesetz geregelt?

Danke für eine Empfehlung
Eingrenzung vom Fragesteller
19.01.2009 | 18:07

Ich beantworte Ihre reduzierte Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die von Ihnen in der zukünftigen Ehezeit zu erwartenden Modifikationen sollten auf jeden Fall in einem Ehevertrag niedergelegt werden, da sie zum Teil ganz erheblich von der gesetzlichen Regelung abweichen würden.

Für eine weitergehende Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2009 | 18:21

Hallo,
danke für die Anwort, die ich nicht ganz verstehe.

Momentan strebe ich keine Modifikationen an, die von der gesetzlichen Regelung abweichen.

Ich wollte wissen, inwieweit mich eine Heirat und mein zukünftiger Gehaltsverzicht benachteiligen, so daß man in einem Ehevertrag eine dem Gesetz abweichende Regelung finden sollte.

Wenn ich einen entsprechenden Unterhalt, sowie meine Immobilien behalten könnte, benötige ich keinen Ehevertrag.
Danke im voraus für eine Erläuterung Ihrer Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.01.2009 | 18:26

Wenn die momentane gesetzliche Lage Ihren Vorstellungen entspricht, so ist evt. derzeit ein Ehevertrag nicht notwendig.
Sie haben ohne Ehevertrag jedoch keine Garantie, dass es so bleibt, wie derzeit geregelt.

Wenn Sie also den gewünschten status quo sicher auf Dauer beibehalten wollen, sollten Sie einen Ehevertrag in Erwägung ziehen.

Bewertung des Fragestellers 19.01.2009 | 18:41

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"Meine Frage wurde leider nicht beantwortet, da ich noch immer nicht weiß, ob ich aufgrund der aktuellen Rechtslage bei einer Scheidung OHNE Ehevertrag ein größeres finanzielles Risiko trage.
"
Stellungnahme vom Anwalt:
Das war ja auch gar nicht gefragt, sondern

"Und wäre ein Ehevertrag bei gegebener Sachlage sinnvoll, um mich im Falle einer Trennung nicht deutlich schlechter zu stellen? "

Die gestellte Frage wurde ausreichend beantwortet.
FRAGESTELLER 19.01.2009 2,4/5,0
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