Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Immobilien Mietkauf

| 13.02.2021 13:28 |
Preis: 110,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,
meine Frau und ich sind Besitzer eines Zweifamilienhauses. Eine Haushälfte mit Gartenanteil und separater Einfahrt sind vermietet, den Rest nutzen wir.
Unser Mieter möchte das Haus auf Mietkaufbasis übernehmen, die jetzige Aufteilung sollte bestehen bleiben. Für den von uns genutzten Teil sollte ein lebenslanges Nießnutzrecht zu unseren Gunsten ins Grundbuch eingetragen werden.
Wegen der hohen Grunderwerbssteuer sollte die Übergabe auf Wunsch unseres Mieters erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, da er jedoch größere Renovierungsarbeiten plant, möchte er natürlich schon jetzt abgesichert sein.

Jetzt zu unseren Fragen:

1. Ist dieser Plan so realisierbar?

2. Ist es möglich wegen der zur Zeit unsicheren Lage auf dem Finanzmarkt eine Wertsicherungsklausel gegen eine mögliche Geldentwertung in den Vertrag aufzunehmen, Anpassung der Miete/Raten?

3. Sollten sich die Vermögensverhältnisse unseres Mieters wesentlich verschlechtern oder sollte es zu einer längeren Nichtzahlung der Raten kommen, kann in diesen Fällen ein Recht auf Rückabwicklung vertraglich festgehalten werden.
13.02.2021 | 14:17

Antwort

von


(2253)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,



all die von Ihnen angesprochenen Punkte können in der Tat in einem entsprecehnd abgefassten notariellen Vertrag verankert werden, sodass beide Vertagsparteien damit abgesichert werden können.

Da die (spätere) Übernahme des Hausgrundstückes beabsichtigt ist, muss so ein Vertrag von einem Notar gemacht werden, da alle privaten Verträge zwischen Ihnen und den Mietern sonst wegen Formmängel nichtig wären.

Daher müssen Sie und die Mieter einen Notar beauftragen, den Vertrag zu fertigen.



Dabei kann und wird sicherlich auch aufgenommen werden, wann die Übernahme zu welchem Preis erfolgen soll. Insbesondere kann dann eine Wertsicherungsklausel aufgenommen werden, damit dann der beabsichtigte Preis auch tatsächlich erreicht werden kann - in der Regel wird das mit einer Klausel zum Verbraucherpreisindex gemacht.


Wichtig ist weiter die Verteilung der Lasten und Risiken, da insoweit nicht nur die genaue Kostenverteilung, sondern auch der Zeitpunkt des sogenannten Gefahrenüberganges fest fixiert werden sollte.


Gleichzeitig sollte eine Rückfallklausel eben für den Fall der Änderungen der Vermögensverhältnisse der Mieter bzw. Leistungsstörungen eingebaut werden, verbunden mit einer möglichen grundbuchrechtlichen Absicherung in Form einer Rückübertragungsvormerkung.

Damit würde dann eine mögliche Rückübertragung abgesichert werden.


Geregelt werden sollte auch dann der Umfang und die Dauer des Nießbrauchrechtes auch für den Fall eines möglichen Eintrittes eines Pflegefalles, da dann ggfs. dieses Nießbrauchrecht eine wesentliche Rolle spielen kann.


Hier müssen Sie und die Mieter einen Notar aufsuchen, diesem Ihre skizzierten Wünsche vorgelegt werden, sodass dieser dann den individuell angepassten Vertrag entwerfen kann.

Möglich sich die angedachen Wünsche aber allemal.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 15.02.2021 | 11:13

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke für die sehr schnelle Antwort.










"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.02.2021
5/5,0

Danke für die sehr schnelle Antwort.











ANTWORT VON

(2253)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht