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Immobilie bei Scheidung

| 05.09.2018 20:21 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


21:20
Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn man sich scheiden lassen möchte und eine gemeinsame Immobilie besitzt die noch nicht abbezahlt ist und der Besserverdiener, der bereits jetzt die Raten zahlt, im Haus bleiben möchte, geht das so einfach ?

Wenn derjenige dann die Restschuld komplett auf sich nimmt, also nun den Kredit alleine begleicht , somit der Ausziehende aus den Schulden raus ist,muss der im Haus bleibende doch nicht noch an die andere Partei die Hälfte des Wertes des Hauses auszahlen oder?

Das würde ja heißen er hat ja jetzt doppelte Belastung durch den Hauskredit und müsste noch einen Kredit für die Auszahlung an den anderen nehmen. Das kann doch nicht sein oder ?

Vielen Dank für die Hilfe

Mit freundlichen Grüßen
05.09.2018 | 20:51

Antwort

von


(160)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ich will versuchen Ihre Frage anhand eines Beispiels zu beantworten:

Die Eheleute M und F besitzen eine Immobilie. Beide sind zu gleichen Teilen ins Grundbuch eingetragen, der Darlehensvertrag läuft auf beide. Die Darlehensraten werden alleine vom Gehalt des M beglichen.
Es kommt zur Scheidung.
Wert des Hauses 300.000€. Noch offene Forderungen 200.000€. Angenommen es gibt kein weiteres Vermögen, das Anfangsvermögen ist bei beiden 0€.
M übernimmt das Haus und die bislang gemeinsamen Darlehen mit Interner und externer Haftschuldentlassung (da muss auch die Bank mitspielen).

Im Zugewinn macht M also ein Plus von 100.000€ (Wert-Verbindlichkeit). Dieser muss ausgeglichen werden. Zusätzlich zur Haftschuldentlassung muss M an F also 50.000€ zahlen.

In diesen Konstellationen wird gerne übersehen, dass auch wenn M die ganze Zeit die Zahlungen übernommen hat, diese Zahlungen während der Ehe geleistet wurden. Wie diese Lasten getragen wurde, interessiert den Gesetzgeber zunächst nicht. Entscheidend ist der Vermögenszuwachs während der Ehe.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2018 | 21:07

Vielen Dank.

Also kann man sagen, dass der Betrag der bereits abbezahlt wurde zur Hälfte an die Person F dann ausbezahlt werden muss ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2018 | 21:20

Richtig.

Voraussetzung ist natürlich, dass kein sonstiges Vermögen vorhanden ist und kein weiterer Zugewinn im Raum steht.
Außerdem sind die Kosten für Grundbuchumschreibung und Haftschuldentlassung zu berücksichtigen.

Bei weiteren Rückfragen können Sie mich via E-Mail kontaktieren. Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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