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Immobilie, Partnerdarlehen, Grundbucheintrag, Trennung


| 02.12.2009 18:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mathias Drewelow



Folgende Thematik:

Ich hatte zu Beginn eines Kalenerjahres eine Immobilie geerbt. Im Rahmen einer Erbauseinandersetzung musste ich
dafür den anderen Erbberechtigten einen gewissen Ausgleich zahlen.

Meine Freundin, die ich später im Kalenerjahr, nach Antritt der Erbschaft und Eintragung meiner Person in das
Grundbuch heiratete, gab mir davor rd. 200 T€, mit denen ich die anderen Erbberechtigten bis auf einen kleinen Restbetrag
ausbezahlte.

Nach der Heirat begannen wir mit einer Kernsanierung der Immobilie für die wir rd. 100 T€ (Grundschuld) als Kredit aufnahmen,
wobei ich den Kreditvertrag mit der Bank alleine unterschrieben habe.

Irgendwie hatten wir es in der Hektik der ganzen Ereignisse nie wieder verfolgt die Zahlung meiner Frau an mich für den Fall
einer Trennung abzusichern, das soll nun jedoch geschehen.

Der Erblasser hatte in seinem Testament einen Basis-Immobilienwert festgelegt, der von allen Erbberechtigten als Grundlage für die Ausgleichszahlungen
akzeptiert wurde. Dieser Wert ist wesentlich höher als die "an mich geliehenen" 200 T€. Kann man z.B. meine Frau in dem Verhältnis
des an mich ausgeliehenen Betrages zu diesem Basis-Immobilienwert in das Grundbuch eintragen. Für den Fall einer Trennung
wäre mir nämlich daran gelegen hier die entsprechende Verteilung festzuhalten und nicht plötzlich einer 50:50-Lösung
gegenüber zu stehen.

Ist ggf. ein Darlehensvertrag rechtlich sinnvoll und zulässig, der im Falle einer Trennung meiner Frau die Rückzahlung des Betrages
nebst einer festzusetzenden Verzinsung sichert?

Ich gehe ja davon aus, daß alles andere was nach der Heirat an Wertzuwachs und Vermögen (oder Schulden) entsteht nach einer Trennung 50:50
aufgeteilt wird.
PS: wir haben keine Gütertrennung.

Was ist hier die fairste und sicherste Lösung für alle Beteiligten?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Zunächst einmal ist es so, dass Sie im Grundbuch keine EIgentümerschaft in einem gewissen Verhältnis angeben können.

Dagegen spricht der sachenrechtliche Bestimmtheitsgrundsatz, nachdem stest unproblematisch bestimmt werden können muss, wem welcher Teil des Hauses gehört.

Es wäre möglich, das Eigentum an klar abtrennbaren Räumen Ihrer Frau zu übertragen.

Die gängigste Methode allerding wäre es, dass Ihre Frau ein dingliches Sicherungsrecht am Eigentum erhält - etwa durch Hypothek oder Grundschuld.

Eine solche wäre auch gut mit dem Darlehen verknüpfbar - so könnte sich die Höhe der Hypothek an der Höhe des Kredites orientieren.

Einen Darlehensvertrag haben Sie im Zweifel schon mündlich geschlossen, wenn Sie sich mit IHrer Frau dahingehend geeinigt haben, dass SIe die 200TE irgendwann zurückzahlen.

Im Falle einer Scheidung und des damit notwendigen Zugewinnausgleiches würde das Eigentum am Haus keine Rolle spielen, da Sie es ja bereits bei Eingehung der Ehe in Ihrem Vermögen hatten.

Die 200T€ wären von Ihrem Anfangsvermögen abzuziehen, während Ihre Frau mit einer Forderung von 200T€ in die Ehe geht.
Jedenfdalls zu einer 50 : 50 Regelung bzgl. des Eigentumes am Haus wird es wie dargestellt nicht kommen.



An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen.

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren.

Bewertung des Fragestellers 04.12.2009 | 12:01


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