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Im Testament als Alleinerbe

| 07.03.2015 23:54 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich stehe im Testament meines Onkels, also dem Bruder meines verstorbenen Vaters als Alleinerbe und die Ehefrau ist leider an Demenz erkrankt und seid 2 Jahren in einem Pflegeheim. Mein Onkel musste sich kürzlich einer schweren Operation unterziehen und hat deshalb schnell noch sein Testament bei einem Notar beglaubigen lassen. Kinder hat mein Onkel keine.
Meine Frage nun, falls mein Onkel tatsächlich eher sterben sollte, als seine Frau, kann das Heim dann die Heimkosten von mir verlangen? Wenn ja, in welcher Höhe? Mein Onkel hat den Heimaufenthalt bisher in ca. einer Höhe von 2.400€ Im Monat selber getragen. Ich bin auch zur Zeit die Betreuung der Tante, solange mein Onkel im Krankenhaus liegt, sonst ist er der Betreuer meiner Tante.
Eigentlich wollten Onkel und Tante sich gegenseitig beerben, da meine Tante aber nur noch dahinvegetiert, hoffte mein Onkel das Alleinerbe auf mich zu übertragen.
Ich hoffe sie können wir Auskunft geben?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen der von Ihnen gebuchten Erstberatung wie folgt beantworten:

Grundsätzlich hätten Sie als Erbe Ihres Onkels mit den Heimkosten Ihrer Tante nichts zu tun, da Sie ja Ihren Onkel beerben würden und nicht Ihre Tante.

Allerdings stünde Ihrer Tante, da sie durch das Testament ja enterbt wurde, der gesetzliche Pflichtteil zu, d.h., Ihre Tante, eventuell vertreten durch einen später bestellten Betreuer, könnte in dem gedachten Fall, dass Ihr Onkel zuerst stirbt, den Pflichtteil verlangen. Aber das ist Ihnen sicher bereits bekannt.

Zu Ihrer Frage:

Das Heim selbst muss sich wegen der Heimkosten an Ihre Tante wenden. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn sich Ihr Onkel gegenüber dem Heim vertraglich dazu verpflichtet hätte, die anfallenden Kosten der Heimunterbringung Ihrer Tante aus eigenen Mitteln zu begleichen. In diesem Fall hätten Sie als Erbe auch diese Verbindlichkeit zu erfüllen. Es empfiehlt sich daher, mit Ihrem Onkel diesbezüglich Rücksprache zu halten, ob es eine solche schriftliche Vereinbarung mit dem Heim gibt. Hier müsste dann wegen der Laufzeit und eventuellen Kündigungsregelungen Einblick in den Vertrag genommen werden.

Sollte es eine solche Vereinbarung nicht geben, bleibt es dabei, dass Sie als Erbe Ihres Onkels nicht für die Heimkosten Ihrer Tante einstehen müssen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten in der Beantwortung können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Dies gilt jedoch nicht für neue oder nun neu aufgetretene Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.03.2015 | 00:51

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 08.03.2015 4,8/5,0
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