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Illegales Geld erhalten und per WesternUnion verschickt - Bank will Entschädigung

| 04.08.2015 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Hallo,

vor 6 Jahren (2009) bin ich in einen Internetbetrug reingeraten. Ich war arbeitssuchend und ließ mich leichtsinnig auf einen Online-Deal ein. Ich sollte Zahlungen von deutschen Kunden entgegennehmen und per Western-Union an den Auftraggeber überweisen. Der Betrüger gab sich als ein polnischer Geschäftsmann aus. Wir tauschten Ausweiskopien sowie Telefonnummern aus und es gab einen Arbeitsvertrag.
Kurz danach habe ich einen Betrag in Höhe von ca. 6000€ auf meinem Postbank Girokonto erhalten und per Western Union direkt weiter ins Ausland transferiert. Das Geld und der Betrüger waren verschwunden.

Auf die Forderung der Postbank hin die 6000€ zu begleichen, habe ich gebeten das Ergebnis der Polizei abzuwarten. Bei der Vernehmung habe ich der Polizei alles genauestens geschildert. Ein Verfahren gegen mich gab es nicht. Meine Akte ist heute leer.
Das war im Frühjahr 2009.

Seit dem habe ich von der Postbank und deren Anwälten nichts mehr gehört und es gab keine Vollstreckungsankündigung oder ähnliches. Allerdings hat sich meine Anschrift auch mehrmals geändert. Doch laut der aktuellsten Schufa Auskunft besteht die Forderung nach wie vor und steigt auch permanent an. Es sind nun 8000€.

Als Student mit begrenzten finanziellen Mitteln würde ich gerne folgendes wissen:

Wie hoch wären meine Chancen wenn ich das Ganze wieder aufrollen mit dem Ziel die Postbank dazu zu bringen die Forderungen einzustellen und die Schufa Einträge zu löschen?
Oder erst gar nicht anrühren, ein negatives Schufa akzeptieren und warten bis es irgendwann einmal verjährt?

Schöne Grüße, Alex
04.08.2015 | 19:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der zivilrechtliche Schaden der Postbank bereits im Jahre 2009 passierte und Sie stets irgendwo mit Wohnsitz angemeldet gewesen sind, dann ist die Forderung bereits seit 2013 verjährt. Daran ändern auch die Umzüge nichts, sodass ich Ihnen raten kann, alle rechtlichen Schritte gegen eine Titulierung einzuleiten und der Forderung zu widersprechen und sich auf die Verjährung berufen.

Dieser Umstand darf dann auch nicht in der Schufa eingetragen sein, da nur unbestrittene oder titulierte Forderungen als Grundlage für einen Eintrag zählen.

Sie sollten die Schufa daher zur Lôschung auffordern.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 06.08.2015 | 10:41

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