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Illegaler Download, Täter ermittelt


| 20.12.2017 12:59 |
Preis: 30,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo zusammen,

ich habe eine Abmahnung wegen einem illegalen Download erhalten. Dieser Abmahnung möchte ich widersprechen, da ich den Täter ermittelt habe. Es handelt sich um ein volljähriges Familienmitglied.

Wir haben uns nun geeinigt den Namen des Täters der Abmahnkanzlei mitzuteilen.

Die Frage ist welche Konsequenzen daraus entstehen werden?

Wird es hier eine Abmahnung/Unterlassungserklärung geben oder ist sogar mit einer härteren Strafe zu rechnen.
Vermeiden möchten wir hier natürlich ein Gerichtsverfahren oder auch einen Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis.
Vielen Dank.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie den Täter kennen, sollten Sie ihn angeben und die gegen Sie gerichteten Forderungen bestreiten. Der Täter sollte dann aber auch direkt eine eigene strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben, bevor er dazu aufgefordert wird. Ihm droht dann natürlich trotzdem, dass die Abmahnanwälte den Schadensersatz- und Kostenerstattungsanspruch bei ihm geltend machen. Denn die bei Ihnen geltend gemachten Kosten sind ja nun einmal entstanden. Über die Höhe der Forderung kann aber in der Regel ein Vergleich geschlossen werden, wenn vernünftig verhandelt wird.

Strafrechtlich wird er nichts zu befürchten haben, vorbestraft wäre er dann also nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2017 | 15:53

Wir sollten also nicht erstmal abwarten und schauen ob eine neue Abmahnung kommt und eine Unterlassungserklärung an die RA schicken? Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2017 | 12:34

Vielen Dank für die freundliche Bewertung.

Sie sollten auf jeden Fall auf die Abmahnung antworten, den Täter benennen und eine von ihm unterzeichnete Unterlassungserklärung beifügen (wenn er nicht minderjährig ist, andernfalls sollten Sie mitunterzeichnen).

Wenn es sich bei dem Täter um Ihr Kind handelt, sollten Sie versuchen, über die Höhe der Kosten zu verhandeln. Handelt es sich um einen Dritten, der nicht Mitglied Ihrer Familie ist, sollten Sie zu den Kosten gar nichts schreiben und diese lediglich zurückweisen, sofern sie von Ihnen gefordert wird. Die Abmahnkanzlei sollte sich an den Täter wenden.

Bewertung des Fragestellers 21.12.2017 | 14:56


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FRAGESTELLER 21.12.2017 5/5.0
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