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Illegale Abbuchung vom VISA Konto


23.02.2005 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Von meinem VISA Konto wurden US$ 96,95 abgebucht. Die Internetfirma war in meiner VISA Kontenübersicht genannt. Ich habe jedoch bei dieser Firma nichts bestellt und auch keine Lieferung von dieser Firma erhalten. Ich habe diese Firma mit Sitz auf Zypern angschrieben und um Aufklärung des Sachverhalts gebeten. Ich erhielt eine Eingangsbestätigung meiner Nachfrage aber keine Aufklärung zum Sachverhalt. Ich habe daraufhin die Firma noch weitere zwei Mal um Auskunft angemahnt, aber keine Antwort erhalten. Was muss ich nun tun ?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern Sie es noch nicht getan haben lautet der erste Schritt: Teilen Sie Ihrer Bank möglichst bald nach Erhalt der Abrechung mit, dass Sie die Abbuchung der Firma XY über 96,95 USD nicht veranlasst haben, ihr deshalb widersprechen und die Rückbuchung des Geldes verlangen. Diese Mitteilung kann zunächst mündlich erfolgen, sollte jedoch zusätzlich schriftlich eingereicht werden.

Die Bank wird dann den Verkäufer auffordern, die beim Kauf getätigte Legitimation nachzuweisen, also beispielsweise den Kartenbeleg einzusenden. Kann er das nicht, muss die Bank das Geld an Sie zurück überweisen.

Sollten Sie möglicherweise eine Schuld an der missbräuchlichen Verwendung Ihrer Karte(ndaten) tragen, so haften Sie auf jeden Fall bis 50 EUR selber.

Was die Firma angeht, werden Sie mit vertretbarem Aufwand wohl nicht weiterkommen, da die Firma im Ausland sitzt. Sie sollten deswegen Strafanzeige erstatten. Das hilft Ihnen insofern weiter, als dass auch im Ausland begangene Straftaten dem deutschen Strafrecht unterfallen, wenn sie sich gegen einen Deutschen richten. Es werden also Ermittlungen aufgenommen werden.

Anzuraten wäre schließlich auch, sich an einen Anwalt zu wenden, der sich insbesondere im internationalen Privatrecht auskennt. Abzuwägen wäre hierbei natürlich, ob sich der (finanzielle) Aufwand bei dem Betrag lohnt. Letztendlich kann man ja auch nicht ausschließen, dass es sich bei der zypriotischen Firma nur um eine Briefkastenfirma handelt. Gerade bei diesen Internetgaunereien kommt es nicht selten vor, dass sich die Spuren der Hintermänner irgendwo zwischen den Bahamas und Takatukaland verliert...

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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