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Ihr Haus,meine Arbeit

25.07.2018 17:42 |
Preis: 48,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:44

Zusammenfassung: Der Ausgleich für größere Investitionen in Immobilien nach Trennung erfolgt bei Eheleuten in der Zugewinngemeinschaft nach den Regelungen für den Zugewinnausgleich. Fehlt dies, wird der Weg frei für eine Lösung über einen Bgb-Innengesellschaft.

Schönen Guten Tag!

Mhhh,wo fang ich an...
Also ich und meine Ex Frau befinden uns gerade im Trennungsjahr...nach 13 Jahren,davon 3 Jahre Ehe mit Kinder 11 und 7 Jahre alt.
Vor 10 Jahre kaufte der Opa meiner Ex Frau ihr ein Haus.
...so wurde ich quasi "zwangsverpflichtet" dort mit einzuziehen und natürlich vom ersten Tag an beim Ausbau mit von der Partie zu sein,nach dem Innenausbau und dem Einzug arbeitet man natürlich am Grundstück weiter,damit es auch alles schick is,Großteils natürlich alleine und mit meinem Geld...zwar kein Vermögen,aber hier mal 10 Säcke Zement,da mal ne Palette Flastersteine etc. machen über den Zeitraum auch n paar 1000€ aus.
So lief das eben,Jahr für Jahr.
...und natürlich hab ich auch im Laufe der Zeit drinnen wieder Umbauarbeiten vorgenommen...
Ihr Opa wollte jeden Monat eine Rate von 300€ zurück haben...mir wurde erzählt,da ich ja da mit wohne muss ich auch Miete zahlen und mich so an dem ganzen beteiligen,also überwies ich die ersten 5 Jahre glaube jeden Monat 350 € an Miete...meine Ex Frau überwies dann jeden Monat 300€ an ihrem Opa...sie alleine wäre mit ihrem Einkommen nie in der Lage gewesen diese Rate zu stemmen...die 300€ flossen übrigens dann wieder über Umwege zurück ins Haus...in Form von nem Wintergarten,Zisterne,Umbauarbeiten usw...ab dem 5ten Jahr überwies ich dann nur noch 220€...weil ich selbst ganz schön zu knabbern hatte mit den Kosten
Als das Dach einen Schaden hatte hat ihr Vater dieses neu Decken lassen und mir wurde dann gesagt das ich meine "Miete" erhöhen muss um mich daran finanziell zu beteiligen,immerhin wohne ich ja da hieß es immer...da ich nich mit im Grundbuch stand,stellte ich mir natürlich irgendwann die Frage ob das alles seine Richtigkeit hat...aber man war eben jung und blauäugig....dazu kommt das ihr Vater den neuen Zaun am Haus (6000€) bezahlt hat,und ich ihn in 200€ Raten bei ihn,bis zur Trennung abzahlen musste (3600€ hatte ich abgezahlt)...
Jez nach der Trennung wohne ich in einer 60 Quadratmeter Wohnung die notdürftig eingerichtet is,während meine Ex Frau in einem fertig ausgebautem Haus (mietfrei) mit ihrem neuen Typen wohnt...(der wahrscheinlich keine Miete zahlen muss)...seid 2 Jahren brauch sie auch keine 300€ mehr an ihrem Opa bezahlen,was aber nich hieß das ich keine "Miete" mehr zahlen musste...denn ihr Vater bekommt ja auch noch Geld von ihr...also überwies ich weiter monatlich 125€...damit der Haussegen nich schief hing.

Jez meine Frage...in wie fern kann ich irgendwelche Ausgleichansprüche stellen,weil es ja offensichtlich is,das mit meinem Geld (zusammen gerechnet
ca.35000€)
der Privatkredit abbezahlt wurde und davon natürlich im umkehrschluss auch Umbauarbeiten am Haus vorgenommen wurden...dazu kommen noch meine 100te wenn nich 1000de Stunden Arbeit am Haus und Grundstück...

Verzeihung das ich sowei ausholen musste,aber es is so besser zu verstehen...

Danke schonmal im Voraus und beste Grüße.
25.07.2018 | 19:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das ist eine sehr unschöne Geschichte. Gleichwohl habe ich Sie so verstanden, dass Alleineigentum der Gattin besteht, sodass durch den Umbau das Vermögen der Frau gesteigert wurde (bzw. Ja auch die allgemeine Wersteigerung bei Immobilien). Daher dürften Sie doch einen Zugewinnanspruch dem Grunde nach haben. Andernfalls über die Konstruktion einer BGB- Gesellschaft. In welchem Güterstand leben Sie denn?

Ich komme nach Rückmeldung gern abschließend auf Ihre Frage zurück, sage aber gleich, dass Sie definitiv weiterführende anwaltliche Hilfe benötigen. Gern stehen wir dafür zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 25.07.2018 | 19:53

Danke für die schnelle Antwort!

...genau,das Haus is Eigentum meiner noch-Gattin,Sie steht auch alleine im Grundbuch...den größten Wertzuwachs hat das Haus natürlich in den 7 Jahren vor der Ehe gemacht,warum in der Ehe selbst keine großen Umbau-oder Renovierungsarbeiten mehr nötig waren.Darum wird beim Zugewinnausgleich (weil Zugewinngemeinschaft),für mich nix hängen bleiben,da wir Güterstandmässig nix vereibart haben!...Darum hoffe ich ja das es einen fairen Richter gibt,der in dieser ganzen Sch....e eine Ungerechtigkeit sieht und mir wenigsten ein kleinen Teil von der Fetten Torte zuspricht,bzw. mir einen kleinen Ausgleich zuspricht...darum auch meine Frage,weil ich erstmal wissen will ob ich überhaupt ein Recht auf einen Ausgleich habe.
Weil ich hab jez nix,und Sie hat alles!...man hat das ja alles so hin genommen weil man ein Gemeinsames Ziel verfolg hat,quasi das pflegen und Fortbestehen der Beziehung (später der Ehe)...

Wir sind 2005 zusammen gekommen,2007 wurde das Haus gekauft,2015 haben wir geheiratet...Seid Januar 2018 im Trennungsjahr...

Ich hoffe das diese Info hilfreich war.

Lieben Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2018 | 10:44

Ok, Sie haben vollkommen Recht. Aber in diesem Fall wird die Wertsteigerung bzw. Der Unbau und seine Aufteilung der Beiträge nach gesellschaftsrechtlichen Maßstäben beurteilt. Weil der Fortbestand der Ehe seinerzeit Geschäftsgrundlage ihrer Hilfe gewesen ist. BGH, Urteil vom 9.7.2008, XII ZR 179/05, FamRZ 2008 S. 1822.

Sie müssen unbedingt weiterführende anwaltliche Hilfe einholen. Kommen sie ggf. gern auch auf uns zu . Wir arbeiten bundesweit.

Mit freundlichen Grüßen Hellmann


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