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Ich werde ab der Einschulung nur noch mit 20 Std. beschäftigt sein können, um die nachschulische Bet


23.01.2006 13:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin mit 30 Std. beschäftigt und erhalte für mich keinen Unterhalt von meinem geschiedenen Ehemann. Die gemeinsame Tochter (5 J) lebt bei mir. Für sie erhalte ich den Kindes-unterhalt. Im Sommer 2006 wird sie eingeschult. Einen Hortplatz oder eine andere Betreuungsmöglichkeit für die nachschulische Betreuung unserer Tochter und um weiterhin keinen Unterhalt für mich von meinem geschiedenen Ehemann beziehen zu müssen, ist leider nicht vorhanden.

Im Mai dieses Jahres werden meine Tochter und ich mit meinem Lebensgefährten eine gemeinsame Wohnung beziehen. Ich werde ab der Einschulung nur noch mit 20 Std. beschäftigt sein können, um die nachschulische Betreuung der Tochter zu gewährleisten.

Ist mein geschiedener Ehemann verpflichtet, ab der Einschulung für die Betreuung unserer Tochter auch Unterhalt an mich zu zahlen, obwohl ich mit meinem Lebensgefährten eine gemeinsame Wohnung bezogen habe? Wenn ja, in welchem Umfang (ausgehend von der Stundenreduzierung um 10 Stunden) und für welche Dauer?

Vielen Dank im voraus.
23.01.2006 | 14:16

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

da Sie Ihre Arbeitszeit wegen Kinderbetreuung reduzieren müssen, hätten Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Aufstockungsunterhalt.
Dies setzt voraus, dass Sie eine angemessene Erwerbstätigkeit ausüben, Ihre Einkünfte aber nicht ausreichen, um Ihren vollen Unterhalt zu sichern. Der Umfang entspricht der Differnz zwischen Ihren Einkünften und dem vollen Lebensbedarf von dem anderen Ehegatten. Die Dauer bestimmt sich nach den OLG Richtlinien des für Sie geltenden OLG-Bezirks. Grundsätzlich hat der Unterhaltsberechtigte keinen Anspruch mehr, wenn ihn wieder eine volle Erwerbsobliegenheit trifft. Je nach OLG-Bezirk wird angenommen, dass bei Vollendung des 15. Lebensjahres des Kindes, der Mutter wieder eine Vollzeitstelle zugemutet werden kann.

In Ihrem Fall kommt allerdings erschwerend hinzu, dass Sie mit einem neuen Lebenspartner zusammenleben wollen. Dies kann zu einem Wegfall des Ehegattenunterhalts führen. Ob ein solcher Fall bei Ihnen angenommen werden kann, bedürfte einer genaueren Sachverhaltskenntnis und kann hier im Rahmen einer Erstberatung nicht abschließend geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

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Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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