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Ich soll bezahlen, obwohl ich nie etwas gekauft habe (Vollstreckung)

23.11.2012 12:35 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2010 erhielt ich Post von Frau RA Claudia Wendel mit einer sehr billigen Kopie eines Vollstreckungsbescheides gegen mich. Ich soll angeblich im Jahre 1999 etwas bei der Firma Quelle eingekauft haben in höherer Summe. So, 1999 war ich aber erst 17 Jahre alt. Zudem bin ich mir sicher, nie etwas bei der Firma Quelle eingekauft zu haben. Auf dem Vollstreckungsbescheid steht auch eine Kunden-Konto-Nummer. Ich habe bei der Firma Quelle, die es ja heute nicht mehr gibt, angerufen und die Konto-Nummer angegeben. Die Dame am Telefon sagte, dass meine Daten und die Nummer nicht zusammenpassen, Sie unter der Kontonummer einen anderen Namen stehen habe. Eben, ich hatte ja nie etwas dort eingekauft! Dies teilte ich der Frau Rechtsanwältin von Inkasso Becker mit, welche aber nur immer meinte, alleine der Vollstreckungstitel zählt. Auch einen Gerichtsvollzieher wollte sie mir schon auf den Hals hetzen. Dann war ich mit meinem Wissen am Ende und fragte telefonisch bei einem Anwalt nach. Der Anwalt meinte, ich müsse bezahlen, alleine der Titel zählt. Der Titel sei von 2002, 8 Jahre später meldete sich Frau Wendel erst. Jetzt brauche ich Ihre Hilfe. Es kann doch nicht sein, dass ich etwas bezahlen muss, was ich nie gekauft habe? Mit der Bitte um bestmögliche Antwort sende ich freundliche Grüße.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Frage 1:
"Es kann doch nicht sein, dass ich etwas bezahlen muss, was ich nie gekauft habe?"

Das kann natürlich in der Tat nicht sein. Allerdings stellt sich die Frage wie dann ein Vollstreckungsbescheid gegen Sie ergehen konnte.

Schreiben Sie der Anwältin , dass Ihre Daten und die Kontonummer nicht zusammenpassen und sich damit die Zwangsvollstreckung gegen den falschen Schuldner richtet.

Lässt sich die Angelegenheit dadurch immer noch nicht klären, müssen Sie gegen den Vollstreckungsbescheid selbst gerichtlich vorgehen und beantragen, die Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsbescheid einstweilen einzustellen.







Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.


Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.


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