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Ich habe eine Frage zum Internet betrug..spielsucht..therapie..etc


20.12.2014 13:51 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe eine Frage zum Internet betrug..
Meine verfahren mit Bewährung und Haftstrafe
Laufen seit 2008...ich bestelle im Internet erhebliche waren bei Apotheken online shops (Blutdruck Messgeräte) verkaufe diese an ein an und Verkauf unter wert und verspiele das Geld im Casino.
So ist es 2008 in 18 fällen Gewerbsmäsig zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren auf 3 Jahre Bewehrung bekommen.
2009 5 Fächer Internet betrug dafür 3 Monate Bewährung.
2010 26 facher gewerbsmäßiger betrug 6monate Haft,davon 2/3 Entlassung die bewährung von 2008 wurde um 1 Jahr verlängert.
Nun im Juni 2013 46 facher gewerbsmäßiger betrug davon 13 nachgewiesen.. Rest wird nicht gestanden.. Nun Kommt Es um was es geht...

Richter wollte für die 13 taten eine gesammtstrafe bilden 2jahre wiederruf aus 2008 + 6monate neu.alles war fertig bis der Richter mich fragte wie das alles gekommen ist.(ich sagte meine Spielsucht,Alkohol.der Richter meinte das er mich nicht in den Knast stecken solange die Schuldunfähigkeit geklärt ist,es sollte ein psychiatrisches Gutachten eingehollt werden.dieses war im Januar 2014 fertig,die Gutachterin kommt zum Entschluss das ich zwar krank bin sie es teilweise nicht einschätzen kann,ich aber komplett schuldfähig wäre, allso Gutachten totaler müll obwohl ich es belegen kann,via suchtberatungen belege..etc.
MEINE EIGENTLICHE FRAGE
Meine Hauptverhandlung soll jetzt mit 2 verhandlungstagen im Januar sein.ich habe gute Prognosen dieses mal die ich vorher nie hatte,sprich suchtberatung,statzioner Therapie beantragt über RV sogar mit Gutachter der bescheinigt das eine sucht besteht,Therapie bewilligt und geht Ende Januar,schuldnerberatung,Familienhilfe mit hielfeplangesprächen seit 2 jahren ,Hilfe beendet wegen guten Mitwirkung ziehle erreicht..seit Juni 2013 letzter Verhandlung keine weiteren Straftaten!!!
Dazu kommt das die letzte Verhandlung 1,7 Monate her ist,ist das alles rechtmäßig das man so lange wartet..und jetzt wieder die Familie zerreißen will..was ich denke..
Achso und die Bewährung Strafe von 2008 wurde mitlerweile im Januar 2014 mit Beschluss erlassen,haben sie Tipps kann man gegen Gutachten angehen,soll ich es bei den 13 taten lassen die ich zugegeben habe oder soll ich gar alles zugeben???
Was kann ich noch tuhen,vor der Verhandlung...normaler weisse sollte mir das ein anwalt erzählen aber manche kann man auch vergessen es leuft immer weiter und weiter

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Sehr geehrter Ratsuchender,


ohne Akteneinsicht kann nur der Hinweis erfolgen, dass Sie den Berater der Suchtberatung dazu benennen, dass sich Ihr Verhalten geändert hat und eine positive Prognose besteht.


Das Gutachten selbst müssten Sie anhand einzelner Kritikpunkte anzweifeln. Dazu müssten Sie genau darlegen, was der Gutachter falsch gemacht hat.

Ohne das Gutachten und den gesamten Vorgang zu kennen, kann man aber keine weiteren Empfehlungen abgeben.

Beauftragen Sie einen Rechtsanwalt mit der Verteidigung. Nach Ihrer Schilderung würde auch eine Pflichtverteidigung in Betracht kommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2014 | 15:08

Hallo dieses ist geschehen,Anwalt läuft ja schon lange dieser sagt nur Knast etc,kümmert sich nicht wirklich,Prognosen sind diesmal alle gut,therapie ist bewilligt und soll Ende Januar los gehen...
Stecken die ein trotz Therapie Platz in den Knast,man hatte meine Krankheit längst mal sehen müssen vom Gericht her,immer weiter gemacht,wie gesagt die letzte Verhandlung ist 1,7 Monate her...
Bin zwar bewahrungsversager aber bin halt erst damit raus gerückt...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2014 | 16:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie kein Vertrauen in Ihren verteidiger haben, sollten Sie das Mandat beenden und einen neuen Verteidiger nehmen.

Ob die bisherige Einschätzung des Kollegen richtig ist, wird er besser beurteilen können, da er die Akte kennt.

Sofern die Therapie erfolgsversprechend zu sein scheint, könnte eine nochmalige Bewährung in Betracht kommen. Daher sollten Sie unbedingt den Berater als Zeuge benennen, damit diese Prognose bestätigt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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