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Ich habe bei Karstadt für ca. 300 € Kleidung entwendet und wurde natürlich auch erwischt, muss ich j

| 13.02.2011 01:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky


Ich habe zum ersten Mal eine große Dummheit gemacht und zwar habe ich bei Karstadt für ca. 300 € Kleidung entwendet und natürlich auch erwischt.Ich bin fix und fertig weil ich nicht weiß, was jetzt mit mir passiert. Muss ich jetzt ins Gefängnis?? ich bin 59 Jahre und arbeite im öffentlichen Dienst als Angestellte. Habe natürlich auch Angst vor einer Entlassung. Was soll ich machen? Muss ich mir einen Anwalt nehmen?? Soll ich eine Aussage bei der Polizei machen. Bitte helfen Sie mir
Mit freundlichem Gruß

SB

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Zunächst kann ich Sie beruhigen: Die Verhängung einer Freiheitsstrafe haben Sie nicht zu befürchten. Gegen Sie wird allenfalls eine Geldstrafe verhängt werden.

Gemäß Nr. 16 Abs. 2 MiStra erfolgt eine Mitteilung an Ihren Arbeitgeber über die Erhebung der öffentlichen Klage sowie über das gegen Sie verhängte Urteil, wenn der Tatvorwurf geeignet ist, Zweifel an Ihrer Eignung, Zuverlässigkeit oder Befähigung hervorzurufen. Eine solche Mitteilung wird aller Wahrscheinlichkeit nicht zu Ihrer Entlassung führen. Dennoch sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, daß die Staatsanwaltschaft von Ihrer Anstellung im öffentlichen Dienst erfährt. Bei Ladendiebstahl handelt es sich um ein sogenanntes Massendelikt, das im „Fließbandverfahren" bearbeitet wird. Von daher wird die Staatsanwaltschaft ohne besonderen Anlaß keine Anstrengungen entfalten, Ihren Arbeitgeber zu ermitteln. Die größte Gefahr sehe ich daher darin, daß Sie selbst Angaben hierzu machen.

Grundsätzlich ist es nicht zu empfehlen, Angaben gegenüber der Polizei zu machen. Hierzu sind Sie auch nicht verpflichtet.

Sie müssen sich keinen Anwalt nehmen. Die Kosten der Verteidigung werden die möglicherweise etwas geringer ausfallende Geldstrafe bei weitem übersteigen. Sinnvoll wäre die Beauftragung eines Verteidigers nur unter dem Aspekt, daß dieser auf den Erlaß eines Strafbefehls oder sogar die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage hinwirken kann. So würde sicher vermieden werden, daß Ihr Arbeitgeber zufällig von dem Verfahren Kenntnis erlangt.

Bewertung des Fragestellers 15.02.2011 | 19:26

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