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Ich glaube mein Anwalt ist nicht gut?

| 22.05.2020 12:50 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


19.04.2019 geheiratet in Dänemark
Anfang Dezember wollte Ehe Registrieren nach den Deutsch-Dänischen beglaubigungs abkommen von 1936 ohne Legislation ,Standesbeamtin abgelehnt
13.01.2020 habe mir Anwalt genommen Beratungsgespräch 10 Minuten hat es gedauert mehr Zeit hatte er nicht,er sagte er schaut Dokumente durch.
29.01.2020 hat er Standesbeamtin angeschrieben mit der Bitte die Ehe zu Registrieren ,natürlich abgelehnt,hat mich informiert darüber.
11.02.2020 er hat Standesbeamtin angeschrieben um Stellung zu nehmen mit Bitte um einen rechtsfähigen Bescheid,er hat mich darüber informiert.
Danach habe ich im März und April versucht ihn Telefonisch zu erreichen,mindestens 10 angerufen mitte April hat er mal zurück gerufen,er sagte wir müssen warten oder besser ich sollte einen anderen Weg einschlagen,meine aussichten vor Gericht sind sehr schlecht.
Jetzt ende Mai habe schon wieder einige male probiert ihn zu erreichen,Sekretärin sagt immer er ruft zurück wenn er Zeit hat,bis jetzt nicht zurück gerufen.
1.Frage:Arbeitet mein Anwalt gut und ist alles in Ordnung,nach 5 Monaten noch nicht mal Klage eingerreicht?
".Frage:Soll oder kann ich Anwalt wechseln ?
3.Frage:Muss ich den Anwalt dann Bezahlen?
Eines noch,ich bin Deutscher ,meine Frau Weissrussin

22.05.2020 | 14:26

Antwort

von


(196)
70 Queens Road Central
00 Hong Kong
Tel: +85281913060
Web: https://www.expats.global
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten möchte:

Zu 1.: Ob Ihr Anwalt hier schlechte Arbeit macht, lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen und hängt vor allem davon ab, ob Sie tatsächlich einen Anspruch auf eine Eintragung ins Eheregister nach § 34 PStG haben. An sich ist Ihre Information richtig, dass nach dem Deutsch-Dänischen Beglaubigungsabkommen keine weitere Legalisation oder Beglaubigung erforderlich ist, wenn die sonstigen Voraussetzungen nach dem Abkommen erfüllt sind. Es hängt also letztlich davon ab, ob Ihre dänische Heiratsurkunde diesen Anforderungen genügt.

Insbesondere gilt nach Art. 3 Abs. 2 S. 1 des Abkommens folgendes:

Zitat:
Zum Gebrauch dänischer Urkunden ziviler Behörden über Standesfälle ist [in Deutschland] die Beglaubigung durch die zuständige dänische Ortsverwaltungsbehörde (in Kopenhagen die Polizeidirektion, außerhalb Kopenhagens der Polizeimeister) unter Beifügung ihres Dienstsiegels oder Dienststempels erforderlich; dabei ist zu bescheinigen, daß der Aussteller zur Ausfertigung der Urkunde befugt ist.


Wenn diese oder weitere Voraussetzungen (z.B. eine möglicherweise erforderliche Übersetzung der Urkunde) nach den einschlägigen deutschen Normen - § 34 PStG , Art. 11 , 13 BGBEG , landesrechtliche Vorschriften - nicht erfüllt sind, hat das Standesamt tatsächlich Recht und darf die Eintragung ablehnen. Dann würde Ihnen auch eine Klage nicht helfen.

Zu 2: Grundsätzlich ist die Auskunft des Anwalts richtig, dass Sie vor einer Klageerhebung zunächst einmal einen Bescheid des Standesamts abwarten müssen. Vorher wäre eine Klage nicht zulässig. Ich halte es jedoch für sinnvoll, dass Sie Ihren Anwalt in der Zwischenzeit noch einmal bitten, Ihnen genau zu erläutern ob und warum Sie seiner Meinung nach (er hält ja die Klage für wenig erfolgversprechend) keinen Anspruch auf Eintragung ohne weitere Legalisation oder Beglaubigung haben sollen.

Ebenso sollten Sie ihn schriftlich oder per e-Mail fragen, was Sie seines Erachtens unternehmen sollen, damit das Standesamt (ohne Klage) die Eintragung vornimmt. Sie wollen ja nicht klagen, sondern die Ehe eingetragen bekommen. Ansonsten kann Ihnen u.U. auch das Amt noch einmal genau erklären, woran es denn nun scheitern soll.

Zu 3: In der Tat müssten Sie den Anwalt auch bei einem Wechsel für seine erbrachte Leistung bezahlen, entweder für die außergerichtliche Tätigkeit nach RVG oder (sofern vereinbart) nach Stunden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA Dr. Tim Greenawalt


Rückfrage vom Fragesteller 22.05.2020 | 16:14

Ich habe eine Internationale Heiratsurkunde in Dänemark bekommen und noch eine Apostille beim Aussenministerium beantragt.Die wünsche der Standesbeamtin kann ich nicht erfüllen alle 3 Scheidungsurteile meiner Frau mit übersetzung kein Problem,aber von jeden exmann Kopie seines Reisepasses und bestättigung das er von meiner Frau geschieden ist ,das ist zuviel.Danke für ihre antworten haben mir sehr geholfen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.05.2020 | 16:27

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne beantworte:

Eine Kopie des Reisepasses von jedem Ex-Ehegatten und eine zusätzliche Bestätigung jeder Scheidung (von wem? dem jeweiligen Ex-Mann?) halte ich tatsächlich für zu weitgehend. Das sind Urkunden, die Sie unmöglich ohne das Mitwirken der jeweiligen Ex-, die daran kaum ein Interesse haben dürften. Mir ist kein Gesetz bekannt, das diese Unterlagen vorschreibt.

Durch die Scheidungsurteile und ggf. einen Auszug aus dem jeweiligen Eheregister Ihrer Frau sollte hinreichend nachgewiesen sein, dass Ihre Frau nicht mehr verheiratet war. Zudem ist ja durch Ihre dänische Heiratsurkunde nachgewiesen, dass die dortigen Behörden das Vorliegen aller Ehevoraussetzungen geprüft haben.

Dies sollte der Anwalt - sofern nicht bereits in seinem Schreiben vom 11. Februar 2020 erfolgt - dem Standesamt noch einmal mitteilen und darauf drängen, dass auf die Vorlage dieser Unterlagen verzichtet wird.

Ich hoffe damit konnte ich Ihnen helfen und wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen,

RA Dr. Tim Greenawalt

Bewertung des Fragestellers 24.05.2020 | 08:16

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.05.2020
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