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Ich erscheine im Grundbuch nicht als Eigentümer, muss ich nach der Trennung von meinem Mann trotzdem


| 08.12.2005 13:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
da ich beabsichtige,mich von meinem Mann zu trennen, tauchen in diesem Zusammenhang nun Fragen bzgl. unseres Wohneigentums auf.
Das Haus wurde nach Wohneigentumanteilen aufgeteilt. Es bestehen 2 Wohnungen. Für das Darlehen haben alle Personen (auch ich) dieser zwei Haushalte unterschrieben. Vor Umbau des Hauses hat mein Mann in Folge einer Erbfolge diese -damals kleinere und alte Wohnung- von seinen Eltern mit Vertrag überschrieben bekommen. Ich selber habe nur einen kleinen Betrag aus einer betrieblichen Abfindung in diese Ehe mit hineingebracht. Bei Durchsicht der ganzen Akten habe ich nun festgestellt, das mein Name im Grundbuch als Eigentümer neben dem meines Mannes gar nicht schriftlich erscheint. Bedeutet das, das mir diese Wohnung gar nicht mit gehört, ich aber für die Schulden mit aufkommen muss??? Wie sieht das bei einer Trennung bzw. Scheidung dann aus? Ich wäre dann Alleinerziehende (1 Kind bei mir, 1 Kind beim Mann), ohne Einkommen erstmal. War vorher selbständig. Habe ich dann überhaupt noch Anspruch auf Trennungsunterhalt? Oder werden die noch verbleibenden Schulden voll auf den Trennungsunterhalt angerechnet? Wie ist die genaue Rechtslage.
Mit freundlichen Grüßen und Danke für Antwort.
08.12.2005 | 13:47

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

Vorab weise ich freundlichst darauf hin, dass dieses Forum keinesfalls die in Ihrem Fall notwendige umfassende Beratung unter genauer Berücksichtigung aller Einzelheiten ersetzen kann. Sie sollten daher unbedingt einen auf Scheidungsrecht spezialisierten RA Ihres Vertrauen einschalten! Dies Forum kann und soll (auch unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes) sodann nur einen ersten Überblick vermitteln (s. Hilfe-Button):

Wenn Sie nicht im Grundbuch stehen, sind Sie nicht Eigentümerin. Wenn Sie gemeinsame Schulden haben, müssten Sie dafür generell mit aufkommen. Insbesondere für die Zeit der Ehe kann regelmäßig nichts zurückgefordert werden. Allerdings würde im Rahmen der Eigentumsverteilung im Rahmen der nachehelichen Auseinandersetzung verlangt werden können, dass Ihr Mann die Schulden alleine trägt. Mit dem Trennungsunterhalt hat dies grds. nichts zu tun, diesen können Sie weiterhin beanspruchen. Allerdings böte es sich an, eine entsprechende Vereinbarung Ihrer Fragen im Rahmen einer Trennungsfolgenvereinbarung zu suchen, dazu sollten Sie aber (s.o.) einen Kollegen Ihres Vertrauens aufsuchen!

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste Orientierungshilfe gegeben zu haben. Sollten dennoch Ihre Frage nicht abschließend gelöst sein oder, nutzen Sie doch bitte die kostenlose Nachfragemöglichkeit von „frag einen Anwalt“. Natürlich stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung – soweit dies gewünscht ist. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über die untenstehende Webpräsenz!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


Burgwedel, den 8.12.05
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 08.12.2005 | 14:38

Sehr geehrter Herr Hellmann,
wäre es für mich denn dann von Vorteil und wenn es zu einer späteren Scheidung kommt, das ich mich noch im Grundbuch als Eigentümerin mit eintragen lasse? Da ich immer davon ausgegangen bin mit im Grundbuch zu stehen, habe ich auch für die Schulden mit unterschrieben. Nun habe ich gar kein Eigentum und muss die Schulden trotzdem mit tilgen. Welche Voraussetzungen müssten das denn z.B. sein, wenn man von meinem Mann nach der Scheidung verlangt, die Schulden alleine zu tragen?
Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.12.2005 | 15:43

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie mir zuerst die EMail-Frage beantworten bzgl. des Güterstandes würde ich Ihre Frage abschließend beantworten.

Ansonsten wäre eine grundbuchliche Position natürlich vorteilhaft!

mfg

RA Hellmann

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