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Ich arbeite in Deutschland, meine Frau arbeitet und lebt in Polen. Wir haben ein Kind

| 20.06.2010 18:05 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe zusammen mit meiner Frau eine Steuererklärung in Deutschland abgegeben. Habe die Anlage EU/EWR in Polen ausfühlen und in Deutsch übersetzen lassen und abgegeben. Leider habe ich meinen Steuerbescheid zurück bekommen und wurde berechnet wie ein Jungesele. Das Steuerprogramm hat ausgerechnet, dass ich über 1000,00 Euro Erstattung bekommen muss. Zurück bekommen haben wir 89,00€. Meiner Fragen: Muss ich noch eine speziele Anlage ausfühlen bzw. was anders machen? Gibt es ein Gesetz bzw. einen § der eindeutich sagt, dass wir die Steuern hier in Deutschlend machen dürfen. Wie kann ich das reklamieren, bzw mein Geld zurück holen?

20.06.2010 | 19:27

Antwort

von


(1419)
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61231 Bad Nauheim
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Einnahmen in Polen unterliegen der unbeschränkten Einkommenssteuerpflicht nach Art. 9 Abs.1 EStG-Pl. Unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig sind alle Personen, die in Polen einen Wohnsitz oder sich dauerhaft in Polen (mehr als 183 Tage) aufhalten. Ohne einen entsprechenden Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt sind die in Polen erzielten Einkünfte beschränkt steuerpflichtig, § 4 EStG-Pl.

2. Nach dem DBA Deutschland-Polen werden Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit in dem jeweiligen Staat versteuert, in dem die Einnahmen erzielt werden. (Arbeitsortprinzip)

3. Da sich Ihre Frau dauerhaft im Ausland aufhält, werden Sie in die Lohnsteuerklasse I eingestuft, § 38 b EStG . Insoweit wurden Sie daher in Deutschland folgerichtig, wie ein Lediger versteuert, wobei die Steuerklasse 1 auch bei Verheiraten Anwendung findet bei denen sich der Ehegatte dauerhaft im Ausland aufhält.

4. Insoweit ist der Steuerbescheid hinsichtlich der Einstufung in die Lohnsteuerklasse 1 nicht zu beanstanden. Ob die übrigen Annahmen richte sind, kann ich leider nicht beurteilen.

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Bewertung des Fragestellers 22.06.2010 | 16:09

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