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IMMOBILIEN KAUF OHNE NOTAR ANZAHLUNG GELEISTET RÜCKTRITT WOLLEN DIE ANZAHLUNG ZURÜCK

21.02.2008 01:21 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


sehr geehrte damen und herren

unsere frage bezieht sich auf das vertragsrecht mit fachrichtung immobilienrecht.

vorhaben: kauf einer bestehenden, gebrauchten doppelhaushälfte von privat an privat. nach zwei besichtigungsterminen der dhh und einigen preisverhandlungen hatten wir uns entschlossen der verkäuferin zuzusagen um dies vor anderen angeblichen mit-interessenten zu sichern. die verkäuferin wollte sicherheit das wir die immobilie auch wirlich kaufen und so kam es das wir selber einen schriftlichen kaufvertrag / vorvertrag ( NICHT notariell beglaubigt !!!) verfassten der uns den kauf der dhh mit einbauküche sichern sollte. der kaufvertrag beinhaltet datum, verkäufer, käufer, geschrieben ist das oben genannte dhh samt einbauküche zum betrag xxx an uns verkauft wird, wir haben bei unterzeichnung eine anzahlung von 5000 euro an die verkäuferin geleistet die uns auch schriftlich im vorvertrag bestätigt wurde, unterschrift verkäufer und käufer.

unser nächster schritt war bei unserem notar einen notariellen vorvertrag aufsetzen zu lassen. den haben wir auch erhalten, die verkäuferin hat ihn nie gesehen.

nach eineigen schlaflosen nächten haben wir uns gegen den kauf der immobilie (aus persönlichen gründen) entschieden. dies haben wir der verkäuferin dann telefonisch mitgeteilt, die war, verstädlicherweise, sauer sagte uns aber die rückzahlung der 5000 euro anzahlung zu, sie könne uns das geld aber erst nach verkauf der dhh zurückzahlen. wir willigten ein und meldeten uns einige wochen später wieder bei ihr.
die dhh ist inzwischen verkauft jedoch ist nun die verkäuferin, trotz tel. zusage, NICHT mehr bereit die von uns geleistete anzahlung zurückzuzahalen. sie behauptet sie hätte die dhh aufgrund unseres rücktritts und des bevorstehenden winters 10000 euro unter dem mit uns vereinbarten kaufpreises verkaufen müssen.
die verkäuferin behauptet ihr wäre durch unsere absage ein finanzieller schaden entstanden und sie hätte ein recht die anzahlung zu behalten (aufgrund des Privat kaufvertrages (vorvertrages) der NICHT notariell beglaubigt wurde sondern lediglich die unterschriften der käufer und der verkäuferin beinhaltet).
die verkäuferin ist der meinung das wir froh sein müssten wenn wir ihr nicht den gesamten schaden (minder verkauf) ersetzen müssen.

die alles entscheidende frage lautet nun wer ist denn nun im recht ????

wir sind der meinung das wir unsere geleistete anzahlung zurückerhalten müssten... da unseres wissens ein immobilienverkauf doch ausschliesslich durch einen notar rechtswirksam wird ???

desweiteren sind uns für den notariellen vorvertrag, den wir angefordert haben, ebenfalls erhebliche kosten entstanden und zwar die hälfte des ausgemachten ursprünglichen kaufpreises...diese müssen wir, vermutlich, auf jeden fall bezahlen ? oder gibt es eine verhandlungs möglichkeit ?

haben wir das recht unsere 5000 euro anzahlung zurück zu fordern ? (wird nur mir rechtsbeistand funktionieren...)



für ihre aufmerksamkeit bedanken wir uns im vorraus.

mit freundlichen grüßen
familie xxx

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Der Vorvertrag muß in der gleichen Form wie der Kaufvertrag abgeschlossen werden, bedarf also der notariellen Beglaubigung.

Da Sie den Vorvertrag nur einfach-schriftlich geschlossen haben, ist dieser formnichtig.

Aufgrund dieser Formnichtigkeit ist der Vertrag nicht existent und Sie haben Anspruch auf Rückgewährung der € 5000.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 24.02.2008 | 21:55

Guten Abend Herr Weber,

herzlichen Dank für die schnelle und für uns positive Beantwortung unserer Frage !

unsere Folgefrage lautet nun: was empfehlen sie uns zur weiteren Vorgehensweise ?
die Verkäuferin ignoriert unsere Telefonanrufe indem sie diese nicht mehr annimmt oder verleugnet...
da die Verkäuferin das Haus (ihre vorherige Heimatanschrift) zwischenzeitlich verkauft hat und dementsprechend umgezogen ist haben wir nun keine aktuelle neue Anschrift / Wohnort mehr (für die Zustellung einer Forderung mit Fristsetzung per Einschreiben etc.)...
wie sollen wir uns jetzt am besten verhalten um unsere Forderung durchzusetzen ?
wir sind durchaus bereit einen Rechtsanwalt zur Durchsetzung unserer Rückforderung (bei Aussicht auf Erfolg) zu beauftragen.

Empfehlen Sie zur Durchsetzung der Forderungen einen Kollegen vor Ort (Großraum Stuttgart) oder würden/könnten Sie dies für uns durchsetzen ?

Herzlichen Dank für Ihre rasche Unterstützung

Familie xxx

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2008 | 22:47

Sehr geehrte Ratsuchenden,

ich empfehle, die Sache einem Anwalt zur definitiven Beurteilung und zur Geltendmachung des Zahlungsanspruches zu übergeben.

Die neue Adresse kann im Wege einer Anfrage an das Einwohnermeldeamt erfragt werden, oft wird dort die neue Adresse gespeichert.

Einen solchen Anspruch kann jeder Anwalt für Sie geltend machen. Auch ich stehe Ihnen gerne hierfür zur Verfügung.
Soweit ich für Sie tätig werden soll, bitte ich um eine kurze Email oder einen Anruf.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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