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Hundeverkauf - Rücktritt vom Kaufvertrag und die damit verbundene Rückzahlung der Anzahlung rechtlic

27.04.2008 15:55 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Ich habe einen Hund verkauft. Der Kaufvertrag enthält alle wichtigen Info´s und unter anderem auch, daß der Käufer den Hund kauft,wie gesehen und spätere Reklamationen nicht anerkannt werden. Der Käufer tätigte eine Anzahlung in der Hälfte der Höhe des Kaufpreises. Nach 7-tägiger Wartezeit des Käufers ( weil der Hund seine nächste Impfung noch bei uns erhalten sollte)wollte derjenige den Hund abholen und den Restbetrag bezahlen. Nun habe ich den Hund, da er ja schon verkauft war, zurückbehalten, wobei alle anderen Welpen schon den Besitzer gewechselt haben. Den mit diesem Kaufvertrag verkauften Hund hätte ich dabei schon einige Male verkaufen können.Die Interessenten, die ich mit Hundenachwuchs nicht mehr bedienen konnte, schickte ich zu Bekannten, die auch Hundenachwuchs hatten.
Der Käufer, meldete sich dann und sagte mir mit einer labidaren Ausrede, dass er den Hund nicht mehr will und will nun seine Anzahlung zurück. Ich habe jetzt den Welpen geimpft und weiterhin gefüttert und ihn immernoch bei mir.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist dieser Rücktritt vom Kaufvertrag und die damit verbundene Rückzahlung der Anzahlung rechtlich vertretbar?

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Der Käufer ist nur unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt, von einem bereits geschlossenen Kaufvertrag zurückzutreten.

Dies setzt im Allgemeinen immer eine Mangelhaftigkeit der Kaufsache oder den Vorbehalt des Rücktritts voraus. Lediglich ein neu eingetretenes Desinteresse reicht nicht aus, wirksam von Vertrag zurückzutreten und die Anzahlung zurückzuverlangen, sofern nicht triftige Gründe vorliegen, die eine Vertragsanpassung rechtfertigen würden.

Sie hätten zwar die Möglichkeit auf Vertragserfüllung zu bestehen, was jedoch beim Verkauf eines Welpen an jemanden, der an diesem kein Interesse hat, als durchaus bedenklich eingestuft werden konnte. Daher rate ich Ihnen, den Käufer auf sein mangelndes Recht zum Rücktritt hinzuweisen und unter diesem Gesichtspunkt eine einvernehmliche Lösung zum Beispiel unter Verrechnung der Ihnen entstandenen Kosten für Futter und Impfung mit der Anzahlung herbeizuführen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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