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Hundekauf Täuschung

20.09.2019 14:36 |
Preis: 45,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Hellmich


Ich habe im Internet meine beiden Hunde aus gesundheitlichen Gründen angeboten. Mir war wichtig das sie ein schönes zu Hause mit viel Platz, Liebe und Familienanschluss bekommen. Es meldete sich eine Familie (unter falschen Namen) und sagte das ihren Hund letztes Jahr einschläfern lassen mussten und die beiden gerne zu sich nehmen würden. Ich habe daraufhin hingewiesen das im Züchterkaufvertrag des Rüden ein Zuchtverbot eingetragen ist und das das bindend ist. Er sagte das er eh nicht züchten möchte, das wäre für ihn okay. Das habe ich mir bei Abholung der Tiere auch unterschreiben lassen. Nun habe ich erfahren das der Käufer ein Massenzüchter ist. Das ist für mich arglistige Täuschung und ich möchte meine Hunde zurück. Hoffe Sie können mir helfen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn der Käufer die Hunde wirklich entgegen der schriftlichen Absprache zur Züchtung nutzen will oder schon genutzt hat. können sie den Kaufvertrag gemäß § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten. Sie müssen dann am besten sofort dem Käufer die Anfechtung gegenüber gemäß § 143 BGB erklären. Am besten machen sie das per Einschreiben mit Rückschein. Mit der Anfechtung ist natürlich auch die Herausgabe der Hunde gemäß § 812 BGB verbunden. Sie können dem Käufer dementsprechend auch eine Frist zur Herausgabe setzen. Sollte der Käufer auf die Frist nicht reagieren, empfiehlt sich der Gang zum Rechtsanwalt. Dieser wird dann ihre Rechte weiter durchsetzen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich

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