Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Hundehaltung in der Wohnung


24.03.2006 19:27 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

ich bin vermieter eines Einfamilienhauses und meine Mieter möchten sich einen Hund anschaffen.
im Mietvertrag steht unter §7 absatz 4 : jede tierhaltung, insbesondere von katzen und Hunden mit ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen, bedarf der Zustimmung des Vermieters.

Frage: muß ich der Hundehaltung zustimmen oder kann ich diese grundsätzlich unter angabe von gründen ablehnen?

vielen dank im voraus.
24.03.2006 | 19:35

Antwort

von


141 Bewertungen
Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

steht im Mietvertrag, dass die Hundehaltung von Ihrer Zustimmung abhängt, müssen Ihre Mieter um Erlaubnis fragen. Sie können dann "frei" entscheiden, allerdings dürfen Ihre Gründe nicht willkürlich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 24.03.2006 | 20:41

danke für ihre schnelle antwort.
habe den mietern bereits mitgeteilt, dass ich eine hundehaltung ablehne (grund erhöhte abnutzung der wohnung, türen, böden. etc.)
wie mir deren anwalt mitteilte sei eine haltung eines mittelgroßen hundes gesetzlich zulässig und meine angeführten verweigerungsgründe (siehe oben) nicht einschlägig.
muß ich nun neue argumente finden oder der hundehaltung zustimmen ?
vielen dank für ihre antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2006 | 10:46

Sehr geehrter Ratsuchender,

Wenn Ihrer Vertragsklausel regelt, dass die Tierhaltung der Zustimmung des Vermieters bedarf, steht es in Ihrem freien Ermessen, ob Sie der Tierhaltung zustimmen oder nicht. Die Ansicht, dass die Versagung einen sachlichen Grund bedarf, ist mir nicht bekannt.

Haben Sie allerdings bereits in der Vergangenheit einem Mieter die Erlaubnis erteilt, würde die Sache anderes aussehen. Wenn Sie aber einmal einem Mieter erlaubt haben, einen Dackel zu halten, hat der Mieter allerdings keinen Anspruch auf Haltung einer
Dobermann-Schäferhund Mischung (LG Berlin, Az.: 64 S 188/93).

Um den Frieden mit Ihren Mietern zu zerstören, könnten Sie nachträglich einen Widerrufsvorbehalt vereinbaren, also der Haltung zuzustimmen und sich vorzubehalten bei Beschädigung der Mietsache, Ihre Erlaubnis zu widerrufen. Eine solche Klausel wäre zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de

ANTWORT VON

141 Bewertungen

Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Handelsvertreterrecht, Verkehrsrecht, Wirtschaftsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER