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Hundehaltung Verbot Mietwohnung

06.02.2018 20:06 |
Preis: 48,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Guten Tag!

Wir leben in einer 3 Raum Wohnung mit circa 80 m2.
Nun wollten wir uns einen Hund aus dem Tierheim holen und das Tierheim benötigt die Einverständnis der Vermieter.

Wir haben nun Kontakt mit dem Vermieter aufgenommen, die Verwaltung hat dies weitergegeben und vom Vermieter kam einfach ein Nein zurück, kein Grund oder sonstiges. Auch beim 2. mal Fragen wurde uns nicht mehr als ein Nein genannt.

Im Mietvertrag steht folgendes drin:

§10 - Benutzung der Mietsache
(2) Mit Rücksicht auf die Belange des Vermieters, die Gesamtheit der Mieter und im Interesse einer ordnungsgemäßen Bewirtschatung des Hauses und der Wohnung bedarf der Mieter der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vermieters, wenn er

4. ein Tier halten will (beachte dazu Absatz 3):
ohne Zustimmung des Vermieters dürfen kleinere Tiere in den Wohnräumen gehalten werden, soweit sich die Anzahl der Tieren in den üblichen Grenzen hält und soweit nach der Art der Tiere und ihrer Unterbringung Belästigungen von Hausbewohnern und Nachbarn sowie Beeinträchtigungen der Mietsache und des Grundstücks nicht zu erwarten sind:

(3) Der Vermieter darf die Zustimmung zur Tierhaltung nicht verweigern, wenn Belästigungen der Hausbewohner und Nachbarn sowie Beeinträchtigungen der Mietsache und des Grundstücks nicht zu erwarten sind.

Nun meine Fragen:

1. Kann der Vermieter mit dieser Klausel mir die Haltung eines Hundes (50 cm - Mischling) verbieten?

2. Da er den Hund noch nie gesehen hat, kann er einfach so nein sagen und dabei belassen?

3. Wie kann ich weiter vorgehen um eine Einverständnis zu bekommen?

Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Einsatz editiert am 06.02.2018 20:18:05
06.02.2018 | 21:37

Antwort

von


(1825)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

der Vermieter kann so einfach nicht die Zustimmung verweigern. Allerdings kommt es hierbei auf den konkreten Hund an. Sofern dieser nicht laut bellt und auch sonst hygienisch gehalten wird, könnten Sie theoretisch die Erlaubnis des Vermieters gerichtlich geltend machen. Die Erlaubnis müssten sie allerdings vorher einholen.
Da der Vermieter bereits zweimal abgelehnt hatte, könnten Sie die Zustimmung jetzt bereits auch gerichtlich versuchen einzuklagen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2018 | 21:43

Hallo!

Vielen Dank für die Antwort.

Ich habe nun ein letztes mal freundlich diesmal per Fax gebeten uns eine Einverständnis bis Freitag zu geben.

Wenn dies nicht passiert würde ich Sie natürlich gerne nochmals Kontaktieren.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2018 | 09:22

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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