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Hundebiss in den Oberschenkel

30.10.2014 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Zusammenfassung:

Zur Haftung eines Tierhalters

Ging an einem mir bekannten Hund (Größe und Aussehen ähnlich Berhardiner) vorbei. Ohne ersichtlichen Grund biss er mich plötzlich in den li. Oberschenkel. Ich verspürte sofort einen heftigen Schmerz, wich zurück und schaute mir (zusammen mit dem Hundehalter/Bekantner von mir und anderen Zeugen) die Bisswunde an. Sie blutete stark. Nach Erstversorgung und Desifizierung vor Ort, ging ich am nächsten Tag zu meinem Arzt und ließ mir die erforderliche Tetanusimpfung verabreichen. Am darauf folgenden Tag war es mir, trotz leichter Schmerzen/Bewegungseinschränkungen, möglich Nachtdienst zu verrichten. In der Folge verheilte die Wunde gut, sodass ich mich am fünften Tag nach dem Vorfall nahezu uneingeschränkt bewegen konnte.
Beim Biss wurde zudem meine Trainingshose beschädigt (ca. 10 cm langer Riss).



Sehr geehrter Fragesteller,

mangels Frage gehe ich davon aus, dass Sie wissen möchten wer für Ihren Schaden aufkommt. Diese Frage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gemäß § 833 BGB: Haftung des Tierhalters ist derjenige, der ein Tier hält, verpflichtet dem Verletzten den durch das Tier verursachten Schaden zu ersetzen. Art und Umfang des Schadensersatzes sind durch § 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes , § 251 BGB: Schadensersatz in Geld ohne Fristsetzung , § 253 BGB: Immaterieller Schaden bestimmt. Danach können Sie sowohl eine Entschädigung für Ihre Hose, als auch ein Schmerzensgeld für den Biss in den Oberschenkel fordern. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Grad der Verletzung und könnte meines Erachtens bei Ihnen mit 250 EUR bis 500 EUR angesetzt werden. Bei einer starken Narbenbildung ggf. noch ein wenig höher.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Sollten weiterhin Unklarheiten bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Winter, Rechtsanwalt

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