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Hundebeißerei

30.05.2011 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Meine Lebensgefährtin führte unseren Schäferhund aus (angeleint). Auf dem Rückweg kam sie natürlich an Nachbarhäusern vorbei. Dort stand eine Nachbarin
an der Straße beim Einkauf (Eismann-Wagen). Ihr Hund unangeleint neben ihr.

Meine Lebensgefährtin blieb in ca. 30 Meter Entfernung sofort stehen. War jedoch bereits zu spät.

Der andere Hund (Boxer/Boxermischling)hatte die beiden bereits bemerkt und raste sofort auf sie zu und ohne weiteres direkt auf unseren Hund drauflos.

Dies hatte die Nachbarin und Anwesende natürlich jetzt bemerkt. Die Nachbarin rannte wohl hinzu
und zog den eigenen Hund weg; der konnte sich jedoch wieder befreien und wieder auf unseren Hund drauf.
Nachbarin griff nochmals zu und wurde während dieses ganzen Getummels auch gebissen.

Meine Lebensgefährtin ist sich sicher - vom Boxer-.

Nun mußte die gebissene Hand behandelt werden.
Angeblich hat jetzt unser Hund gebissen.

Die Frau hat wohl wegen der Beißerei Anzeige
erhoben.

Frage: Es eigentlich unklar von welchem Hund
sie verletzt wurde. Selbst wenn tatsächlich
unser Hund sie erwischt haben sollte...
Wie ist die Rechtslage, was sollte meine Lebensgefährtin denn tun. Eigentlich haben wir doch gar nichts falsch gemacht.
Was kann da auf uns zukommen. Ich sehe uns, bzw. unseren Hund als Bösewicht, wo andere doch eher
versagt haben.
Kann uns, obwohl dies ein ganz normaler Spaziergang war, Mitschuld zu gesprochen werden?

Meine Lebensgefährting traut sich aus Angst vor
einer evtl. weiteren Attacke dort jetzt gar nicht
dortlang.

30.05.2011 | 22:51

Antwort

von


(1163)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Auszugehen ist von § 833 BGB :

"Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde."

Die Nachbarin müsste demnach zunächst darlegen und beweisen, dass Ihr Hund die Bissverletzung verursacht hat.
Das ist nach Ihrem Sachvortrag zumindest zweifelhaft.

Dessen ungeachtet ist nicht zu erkennen, dass Ihre Lebensgefährtin bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nicht beobachtet hat. Es ist nicht ersichtlich, dass insofern eine Verkehrspflicht verletzt worden ist als es zu der Bissverletzung gekommen ist.

Im Zweifel sollte Ihre Lebensgefährtin ohnehin einen Kollegen mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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