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Hunde


05.06.2005 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im April wurde mein Hund von einem anderen Hund gebissen. Es entstanden mehrere tiefere und leichtere Wunden. Beide Hunde waren nicht angeleint, meiner jedoch direkt bei mir, da ich sie am Halsband hielt. Die Hundehalterin war ca. 100 m entfernt, über 70 Jahre alt und war nicht schnell genug zur Stelle, um Ihren Hund zurück zu ziehen. Der selbe Hund hat schon einmal meine angefallen, wobei aber größerer Schaden verhindert werden konnte, da wir insgesamt zu viert waren. Ich habe von meinem Tierarzt eine Bescheinigung vorab über die Verletzungen bekommen und damit den Schaden bei der Hundehalterin angezeigt und mich mit ihr geeinigt, mit der Rechnung des Arztes zu kommen, die dann wenigstens von ihr bezahlt wird. Nun hat die Hundehalterin von mir die Rechnung bekommen, hat aber (nach der Frist, die ich gegeben habe) nicht gezahlt. Hat es einen Sinn, den Schaden nochmals anzumahnen, steht mir ein Ersatz zu, habe ich eine Möglichkeit, das eventuell anzuzeigen und damit dafür zu sorgen, dass so etwas nicht mehr vorkommt und ich auch mein Geld erstattet bekomme?
05.06.2005 | 19:54

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechtssuchender,

grds haben Sie einen Anspruch wegen des Hundebisses auf Schadenersatz wegen Sachbeschädigung ( Tiere werden rechtlich wie Sachen eingestuft). Allerdings müssten Sie im Prozess als Anspruchsteller beweisen, dass die Hundehalterin Ihren Hund nicht angeleint hatte um Ihr ein Verschulden nachweisen zu können. Andererseits kann die Hundehalterin auch entgegen, dass Sie Ihren Hund in der Situation nicht angeleint hatten, so dass Sie ein Mitverschuldensvorwurf treffen kann. Insgesamt halte ich die Erfolgsaussichten aufgrund der Beweislage für sehr unsicher, wenn Sie keine Zeugen für den konkreten Vorfall benennen können.

Besser wären die Aussichten, wenn Sie sich damals schriftlich alöso quasi vertraglich darauf geeinigt haben, dass die Hundehalterin die Artzkosten trägt. Sollte eine solche schriftliche Vereinbarung nicht vorliegen, ist Ihre Beweislage wiederum schlecht.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben sollten, dann sollten Sie Ihr den Fall schriftlich schliedern und nachfragen, ob Sie Ihnen wegen der Sache die Kosten für einen Anwalt für eine
erste Beratung in der Sache bezahlt. Der Anwalt kann Sie dann beraten und der Rechtsschutzversicherung eventuell eine weitere Einschätzung der Prozessaussichten zusenden, mit der Anfrage auf Übernahme von Prozesskosten.

Von einer Strafanzeige würde ich auch abraten. Dies macht nur Mühe und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit wegen Geringfügigkeit wieder eingestellt.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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