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Hund landet vor der Abholung beim Züchter im Tierheim

29.10.2017 19:42 |
Preis: 37,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Situation:
Meine Frau und Ich, haben bei einer Züchterin einen Hund angeschaut und bereits gekauft (Kaufquittung - Unsere Namen, der Name der Züchterin mit Adresse und der Hundewelpe mit Geburtsdatum und des Kaufpreises) liegt vor. Der Hund war zu diesem Zeitpunkt 6 Wochen alt. Wir sollten den Hund am 10.11.2017 zu uns in die Wohnung nehmen, solange sollte er noch bei der Hundemutter sowie der Züchterin verbleiben. Aufgrund eines Polizeieinsatzes, wurde die Züchterin aufgrund von Schwarzarbeit Inhaftiert und alle Tiere inkl. unserer gekauften Hündin, landeten durch den Tierschutz in einem Tierheim. In der Interaktion mit dem Tierheim, wurde uns erzählt, das es nicht sicher ist, ob wir die Hündin nun erhalten werden. Diese würde in eine normale Vermittlung kommen. Bei erfolgreicher Vermittlung u.a. auch an uns, würden weitere Kosten in Höhe von 400€ entstehen. Unsere Frage wäre nun, ob es Rechtens ist, das wir den Anspruch auf die Hündin verloren haben, wie können wir die Weitervermittlung verhindern und ob die anstehenden Kosten wirklich rechtens sind?

Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen


Einsatz editiert am 29.10.2017 20:40:45

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Guten Abend,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Nach Ihrer Schilderung könnten Sie gemäß §§ 929, 930 BGB bereits Eigentümer des Hundes geworden sein, In diesem Fall könnten Sie vom Tierheim gemäß § 985 BGB die Herausgabe des Hundes verlangen.
Um das genau beurteilen zu können,ist genaue Kenntnis des Vertrages mit der Züchterin erforderlich.

Sollte Ihnen dieser Herausgabeanspruch zustehen,und sollte das Tierheim einen anderweitigen Verkauf androhen, müssten Sie Ihren Herausgabeanspruch mittels einer einstweiligen Verfügung sichern.

Es ist denkbar, dass das Tierheim von Ihnen einen bestimmten Betrag für die Versorgung des Tieres verlangen kann; dass diese Kosten 400.- € erreichen können, erscheint mir eher abwegig.

Ich rate dringend, vor Ort kurzfristig anwaltliche Hilfe zu suchen.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2017 | 21:44

Guten Abend,

vielen Dank für ihre schnelle Beantwortung. Zum Vertrag selbst. Die Züchterin, bot die Welpen über eBay Kleinanzeigen an, nach Besichtigung, einigten wir (meine Frau und Ich) uns mit der Züchterin zunächst mündlich, sowie mit Handschlag auf den Erwerb des Welpen. Anschließend besiegelten wir den Kauf mit der geforderten Geldübergabe. Diese Geldübergabe wurde uns Quittiert, mit den entsprechenden Angaben: Unsere Namen, Name u. Adresse der Züchterin, sowie das Objekt, in dem Falle der Hundewelpe mit Geburtsdatum und dem Kaufpreis. Diese wurde am 08.10.2017 datiert. Die Hunde wurden ca. 9 Tage später vom Tierheim aufgenommen. Reicht uns diese Quittung, sowie die Zeugenaussage meiner Frau dafür aus, um zu Belegen, das wir die Eigentümer des Hundes sind? Wenn dieses der Fall sein sollte, könnten wir das von Ihnen auch schriftlich fixiert erhalten, damit wir gegenüber dem Tierheim mehr als nur diese Quittung vorlegen können? Des Weitern was müssten wir mit den anfallenden Kosten von 400€ für die Weitervermittlung machen? Müssen wir diese Einklagen?

Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen u. verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.10.2017 | 22:08

Guten Abend,

nach Ihrer Schilderung ist wohl davon auszugehen, dass Sie bereits Eigentümer des Hundes geworden sind.
Sie können diese Beratung natürlich gegenüber dem Tierheim verwenden, aber ob das nutzt, kann ich nicht beurteilen.
Ihre Frage wegen der 400.- € verstehe ich leider nicht.Sie möchten das Geld ja nicht haben, folglich brauchen Sie diesen Betrag auch nicht einklagen.

Fordern Sie den Hund vom Tierheim heraus, setzen eine Frist von 5 Werktagen und drohen Klage für den Fall des Fristablaufes an.

Mit freundlichen Grüßen


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