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Hund aus Tierschutzorganisation doch nicht so gesund, wie beschrieben


29.12.2015 12:20 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag!

Ich habe vor einer Woche einen Hund von einer Tierschutzorganisation gekauft, der mir als gesunder 1-Jähriger Labradormischling beschrieben und vorgeführt wurde.Ich habe die beiden Vermittlerinnen noch mal explizit nach dem Gesundheitszustand des Hundes gefragt und als Antwort bekommen, der Hund sei gesund, nur untertrainiert. Ein Schutzvertrag konnte mir bisher noch nicht zugestellt werden. Bereits am ersten Tag in meiner Wohnung ist mir aufgefallen,dass der Hund nicht belastbar ist und sich Auffälligkeiten im Bereich seiner Hinterläufe zeigt. Er liegt fast nur den ganzen Tag. Beim Treppengehen zieht er die Hinterläufe nach und ist für sein Alter nur wenig belastbar. Nach einer halben Stunde spazieren gehen,legt er sich sofort hin.
Ich habe das Tier einem Tierarzt vorgestellt, der mir nach Beobachtung und Untersuchung bestätigt hat, dass der Hund eine Hüftdysplasie hat.
Ich möchte den Hund jetzt gerne an die Tierschutzorganisation zurückgeben, das das nicht das Tier ist, welches in mein sportlich aktives Freizeitprogramm passt und nicht dem entspricht, was mir angeboten wurde. Muss die Organisation den Hund zurück nehmen. Bin ich in der Beweispflicht in Form von Bildgebenden Verfahren für das Ausmaß der Dysplasie?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Schilderung wird der Verein den Hund zurücknehmen müssen:

Ein Mangel liegt immer dann vor, wenn die vereinbarte Beschaffenheit nicht vorliegt.

Und das ist hier leider gegeben, wenn der Hund eben trotz Zusicherung bei der Übergabe nicht gesund gewesen ist. Auf den Zeitpunkt der Übergabe kommt es also an.

Sollte der Verein sich weigern, sind Sie darlegungs- und beweispflichtig. Daher sollten Sie sich vom Tierarzt das Ergebnis schriftlich geben lassen, auch zu der Tatsache, dass dieses Leiden schon bei der Übergabe vorhanden gewesen ist.

Ein möglicher vertraglicher Haftungsausschluss kommt nicht in Betracht. Hier greift zu Ihren Gunsten § 444 BGB ein, wonach diese Haftungsausschluss unwirksam wäre.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg
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