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Hotelgutschein gekauft, jetzt hat Hotel seinen Betrieb eingestellt


08.05.2006 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Problematik:

Badhotel Badwildbad hat seinen Betrieb eingestellt, die Verhältnisse sind wie aus diesem Zeitungsartikel vorhanden:
http://pefri-wildbad.de/pefri/inter/extra-badhotel.htm (siehe: Streit um Badhotel endet mit Vergleich)

Es wurde ein Gutschein für einen 2-tägigen Aufenthalt in diesem Hotel mit einer Gültigkeit von 1 Jahr am 1.11.2005 in Höhe von 194,00€ gekauft (Zahlung sofort erfolgt).

Wie aus dem Zeitungsartikel zu lesen wurde der Betrieb zu Ende April 2006 eingestellt.
Der Gutscheinkäufer wurde nicht über das drohende Ende unterrichtet.
Noch ist jemand der Unternehmer telefonisch zu erreichen.

Was für Möglichkeiten sind jetzt noch vorhanden um diesen Betrag zurückzuerhalten?
Wer ist der richtige Ansprechpartner? Der Pächter oder das Land Baden-Württemberg?


Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


hier kann man Ihnen leider nur wenig Hoffnung machen.


Das Land ist als Verpächter aufgetreten, so dass Sie gegenüber dem Land Baden-Württemberg keine Rechte geltend machen können, SOFERN sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt, wovon ich aber nicht ausgehe.


Ich unterstelle vielmehr, dass der Gutschein von der im Artikel genannten Person als Betreiber ausgestellt worden ist, so dass dieser der richtige Ansprechspartner wäre. Da der Betrieb aber nun eingestellt wurde, wird es schwer sein, hier den Zahlungsanspruch durchzusetzen.

Sollte es zu einem Insolvenzverfahren gegen den Inhaber kommen, sollten Sie Ihre Forderung beim Insolvenzverwalter anmelden, wobei ich aber wenig Hoffnung machen kann, dass dann das Geld zurückgezahlt wird.

Sollte der Inhaber bei der Ausstellung des Gutscheines schon die Kenntnis über seine offenbar bestehende Zahlungsschwierigkeit gehabt haben, könnten Sie dann ggfs. Rechte daraus ableiten, was dann aber eine Verurteilung veraussetzen würde.

Auch dann müssten Sie aber im Klageweg Ihre Rechte geltend machen, wobei bei einem Wert Gesamtkosten von bis zu 162,00 EUR entstehen könnte, die Sie zunächst zu verauslagen hätten. Ob Sie dann aber diesen Betrag (neben dem Betrag für den Gutschein) jemals erhalten, wäre die Frage.

Daherkann man nach der derzeitigen Sachverhaltsdarstellung eigentlich nur dazu raten, die Sache auf sich beruhen zu lassen, den Verlust zu verschmerzen und nicht noch "gutes Geld" dem schlechten Anspruch hinterher zu werfen (sofern nicht ggfs. eine Rechtsschutzversicherung Kostenzusage erteilt).




Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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