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Homepageanbieter will Geld


| 18.03.2007 23:46 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Sehr geehrte Damen und Herrn Anwälte,

ich habe ein großes Problem und brauche dringend einen Rat.
Vor einiger Zeit wollte ich mir eine eigene Homepage "basteln" und meldete mich bei einigen an,um zu sehen,wie das funktioniert.
Unter anderem auch bei EASY HOMESPACE.
Als ich aber gelesen habe,was man alles nicht in einer Homepage stellen darf (wegen Urheberrecht usw.) ließ ich das bleiben und löschte diese auch gleich wieder,ohne zu bedenken,was auf mich zukommt.Für mich war der Fall erledigt.Ich löschte auch die ganzen Zugangsdaten,die ich per Mail bekam,so das ich die nicht mal mehr habe.
Dazu kommt noch,das ich Hartz IV beziehe und auch nicht im Traum daran dachte,damit sich dieser Anbieter so quer stellt.
Mir waren zwar die AGB bekannt,aber dadurch,das ich alles löschte,war die Sache für mich erledigt.
Von 2 anderen Anbietern bekam ich einige Tage vor Ablauf der 14-Tage-Wiederrufsrechts eine Mail mit der Frage,ob ich noch intresse an der HP habe und nochmals die Kosten,die auf mich zukommen.Ich antwortete denen mit NEIN und seidher ist Ruhe.
Bei Easy Homespace leider nicht.Erst kam eine Mail mit der Rechnung am letzten Dienstag,mit 144€.Diese Wiedersprach ich,indem ich ihnen mitteilte,das ich die HP bei Easy Homespace gelöscht habe,kein Intresse mehr habe und mir das das finanziell auch nicht leisten kann.
Am Samstag hatte ich eine Mail,wo mir gleich mit Mahngebühr eine Rechnung von 151€ zugestellt wurde.Ich Wiedersprach nochmals,denn auf meine Argumente wurde nicht reagiert.Sie teilten mir nur mit,ich hätte einen Rechtskräftigen Vertrag abgesschlossen und müsse bezahlen.Ich schrieb denen,das ich diese HP nicht nutzen kann und werde,das ich Hartz IV beziehe und aus Finanziellen Gründen den Preis nicht zahlen kann und das ich diese HP gleich am selben Tag gelöscht habe.
Wenn ich bis Freitag nicht zahle,geben sie das an einem Inkassobüro weiter und für mich entstehen erhebliche Mehrkosten!
Morgen versuche ich nochmals jemanden ans Telefon zu kriegen,nach 4 Versuchen heute,gab ich das auf. Ich schickte heute eine Kündigung für den versehentlich abgeschlossenen Vertrag per Fax.
Nun habe ich nochmals in die AGB gesehen und mußte leider feststellen,das ich wohl zahlen muß,aber ich kann nicht!!!
Der Vertrag geht 24 Monate und ist im Vorraus zu bezahlen!
Was kann ich nun machen?
Ich wollte morgen den Verbraucherschutz anrufen und mich beim Amtsgericht erkundigen,was ich tun kann.
Der Vertrag kam wirklich nur versehentlich zu stande.Ich hatte keinen einzigen Gedanken mehr daran verschwendet,weil ich die HP gelöscht habe und auch keine Daten mehr habe,wo ich mich einloggen kann,weil das für mich Nutzlos ist!
Wenn Sie noch was brauchen,muß ich dann nochmal Gebühren zahlen?
Die 20€ tun schon weh,aber ich brauche dringend einen Rat.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung der mitgeteilten Informationen wie folgt:

Allem Anschein nach haben Sie tatsächlich einen rechtskräftigen Vertrag geschlossen, denn allein die Löschung der Homepage bzw. deren Inhalte vermag den Vertragsschluss nicht zu beseitigen; hierzu hätten Sie in der Tat von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen müssen.

Ein letzter Rettungsanker könnte darin bestehen, dass Easy Homespace Sie nicht oder nicht rechtzeitig oder fehlerhaft über Ihr Wiederrufsrecht informiert hat und die Widerrufsfrist daher schon gar nicht zu laufen begonnen hat. Hierzu sollten Sie bitte im Rahmen der Nachfrage mitteilen, ob Sie über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind und in welcher Form: haben Sie diesbzgl. eine E-Mail oder sogar eine schriftliche Mitteilung per Post erhalten oder beschränkte sich die Belehrung darauf, dass Sie diese online nachlesen konnten?

Ansonsten könnten Sie den Vertrag rückwirkend nur aus der Welt schaffen, wenn Sie bei Vertragsschluss einem Irrtum unterlegen waren, Sie bspw. einen solchen Vertrag überhaupt nicht schließen wollten, sich also schlichtweg "verklickt" hätten. Hierfür liegen aber nach Ihrer Schilderung keine Anhaltspunkte vor; im übrigen wäre es an Ihnen, einen solchen Irrtum auch zu beweisen.

Am sinnvollsten erscheint es mir daher zu versuchen, mit Ihrem Vertragspartner eine Ratenzahlung auszuhandeln. Hierauf muss sich Easy Homespace zwar nicht einlassen; unter Hinweis darauf, dass Sie Hartz IV beziehen und ein Forderungseinzug per Inkasso hinsichtlich der kompletten Summe ohnehin wenig Erfolg verspricht, sehe ich hier aber gewisse Erfolgschancen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick geben und bitte nochmals um Mitteilung obiger Informationen im Rahmen der Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.03.2007 | 00:32

Sehr geehrter Herr Mauritz,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ich habe eben mal meine ganzen gelöschten Mails durch gelesen und mußte zu meinem Entsetzen feststellen,damit auch eine Wiederrufserklärung dabei war-leider!
Ich werde nun versuchen,den Vertrag dahingehend anzugehen,das ich mich schlichtweg vertippt habe und das habe ich auch,denn über alle dem war ich mir nicht im Klaren,zudem bin ich auch mit meinen Nerven komplett am Ende.Da kann man sowas schonmal übersehen oder vergessen.
Eigentlich könnte der Anbieter ja mal nachsehen,ob ich die HP überhaupt nutze um mir zu glauben.
Danke trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 19.03.2007 | 00:40

Sehr geehrter Herr Mauritz,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ich habe eben mal meine ganzen gelöschten Mails durch gelesen und mußte zu meinem Entsetzen feststellen,damit auch eine Wiederrufserklärung dabei war-leider!
Ich werde nun versuchen,den Vertrag dahingehend anzugehen,das ich mich schlichtweg vertippt habe und das habe ich auch,denn über alle dem war ich mir nicht im Klaren,zudem bin ich auch mit meinen Nerven komplett am Ende.Da kann man sowas schonmal übersehen oder vergessen.
Eigentlich könnte der Anbieter ja mal nachsehen,ob ich die HP überhaupt nutze um mir zu glauben.
Danke trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.03.2007 | 13:28

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich nehme Bezug auf Ihre E-Mail und wünsche Ihnen für das weitere Vorgehen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
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