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Homeoffice in Frankreich über 183 Tage - Steuerfrage

| 28.09.2020 16:21 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Hallo.
Ich plane ggf. eine Verlegung meines Wohnortes dauerhaft nach Frankreich. Ob das alles so machbar ist, stimme ich derzeit mit meinem Arbeitgeber ab (Unternehmen in Deutschland ohne Sitz in Frankreich). Künftig würde ich dauerhaft im Homeoffice in Frankreich arbeiten (Kein Grenzgänger). Ab und zu bin ich in Deutschland für Termine, aber vermutlich nicht mehr als 10 - 20 Tage im Jahr. Auf eine erste Anfrage beim Finanzamt scheint es so zu sein, dass ich in Deutschland von der Steuerpflicht freigestellt werden könnte. Ich habe außer meinem Gehalt keine weiteren Einkünfte. Ich bin ledig ohne Kinder. Da wohl mein Arbeitgeber dann keine Steuer abführt würde ich gerne wissen, wie dann die Steuer bei der Finanzbehörde in Frankreich landet, also ob und wie ich dann die Steuer dort abführe. Können Sie mir dazu eine Info geben. Vielen lieben Dank.

29.09.2020 | 07:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Mit der Verlagerung des Wohnsitzes nach Frankreich sind Sie in Deutschland nicht mehr ansässig i.S.d. §§ 8,9 AO .

Seit dem Jahr 2019 obliegt es in Frankreich dem Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung, Steuern etc. für in Frankreich tätige Mitarbeiter abzuführen.

Ihr Arbeitgeber muss sich in Frankreich registrieren und eine SIRET-Nummer (Système d'identification du répertoire des établissements) für die Registrierung als lohnsteuerlicher Arbeitgeber beantragen.

Über das DSN-System (Déclaration sociale nominative) kann der Arbeitgeber dann die Beiträge melden und bezahlen.

Hier ist also Ihr Arbeitgeber in der Pflicht und nicht Sie als Arbeitnehmer.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 06.10.2020 | 13:48

Hallo,
ich habe doch noch eine ergänzende Frage. Wäre ich (wie oben geschildert) ausschließlich in Frankreich steuerpflichtig oder müssen für die "wenigen" Tage wo ich in Deutschlands zu Meetings bin, auch an das deutsche Finanzamt Steuern abgeführt werden, bzw. gibt es da irgendwelche Grenzen oder kann man sich da ggf. befreien lassen. Wäre super, wenn Sie mir dazu nochmal eine Info geben könnten. Vielen lieben Dank und schöne Grüße.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.10.2020 | 19:18

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Eine Steuerpflicht wäre nur dann denkbar, wenn Sie Deutschland mehr als 45 Tage übernachten und an einem Grenzort wohnen würden. Dann hätte man ggf. eine Grenzgängerproblematik. Ansonsten sehe ich keine Probleme.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.10.2020 | 13:39

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