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Holzstapel an der Grundstücksgrenze

| 11.02.2008 13:02 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Anwalt,
wir haben ein Problem mit dem "lieben" Nachbarn.
Die Situation:
- unser Altbau steht ca. 80cm von der Grundstücksgrenze entfernt.
- Einfriedung ist eine ca. 1,40m hohe Hecke, Dachüberstand bei uns ca. 50cm.
- der Nachbar hat nun zum wiederholten Mal einen Brennholzstapel errichtet, 2,40m hoch, 3,20m lang, 1m von der Grenze entfernt.
- Das Problem: dieser Stapel steht genau vor einem Fenster. Wenns auch nur das von der Speisekammer ist, trotzdem müssen wir nun bei Tage auch Licht anschalten.
- Wenn wir nun hier herausschauen, sehen wir nur Holz.
- wir wohnen in Hessen

Wir haben ihn schon einmal aufgefordert, den Stapel nicht direkt vor dem Fenster zu errichten, bzw. nur so hoch wie die Hecke aufzustapeln, damit uns kein Licht genommen wird.

Meine Fragen:
- darf er den Stapel direkt vor einem Fenster aufstapeln?
- wie sieht es aus, wenn Einbrecher den Stapel als "Sprungbrett" nutzen, um durch das Obergeschoss bei uns einzubrechen. Wer haftet?

Vielen Dank.

11.02.2008 | 13:51

Antwort

von


(2307)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

das Lagern von Holz in der von Ihnen beschriebenen Weise ist unzulässig.
Sie haben hier selbstverständlich einen Anspruch darauf, dass das Fenster nicht "zugebaut" wird.

Allenfalls ist hier eine Stapelung bis zur Höhe der Hecke, also bis 1,40 m zulässig.

Hier sollten Sie sofort den Schiedsmann oder die Schiedsfrau der Gemeinde einschalten. Ist dieses nicht mehr möglich, sollten Sie sofort anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um dann Ihren Abwehranspruch nach § 1004 BGB durchzusetzten.

Eine weitergehende Haftung bei einem Einbruch gibt es jedoch nicht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


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(2307)

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26135 Oldenburg
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