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Hohe Handykosten ohne nachvolziehbare Nutzung

19.11.2012 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Im Oktober 2012 habe ich eine Reise durch Europa unternommen (Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Deutschland).

Zuvor hatte ich bei meinem Netzanbieter bzw. Provider (E-Plus) Rat eingeholt, wie ich hohe Kosten vermeiden könne, wenn ich in diesen Ländern Mails abrufe. Man empfahl mir das EU Reise-Paket für nur 10 € (mit mobilem Internet: Bis zu 100 MB Datenvolumen inklusive, danach nur 0,29 € für jedes weitere MB bei einer Taktung von 10 kB, SMS nach Deutschland senden: 0,09 € pro SMS, SMS kostenlos empfangen, Telefonieren nach Deutschland: Nur 0,19 €/Min. (zzgl. einmalig 0,29 € pro Gespräch), Telefonate im Ausland annehmen: Nur 0,19 €/Min). Ich buchte also dieses Paket hinzu.

Nun erhielt ich die Rechnung... über 508,64 €

Im Einzelverbindungsnachweis kann man sehr schön erkennen, wann ich wo (online) war. Am 12./ 13.10. in den Niederlande. Am 13.10 in Belgien; am 14.10. in Frankreich und ab dem 16.10. in Spanien - und immer nur kurz - zwischen 19 KB und max. 4,24 MB- Mails abgerufen habe.

Am 18.10.2012 soll ich aber um 10 Uhr morgens in Island gewesen sein und dort 38,74 MB Internetvolumen verbraucht haben (kostet EUR 501,36).

Es ist mir ein Rätsel, wie ich von Spanien nach Island gekommen sein soll - aber wie soll ich da einen Nachweis erbringen? E- Plus stellt sich auf den Standpunkt, dass die Daten im Einzelverbindungsnachweis korrekt sind.... selbst, wenn sie noch so unglaubwürdig sind. Ist es in der Tat so, dass ich das akzeptieren muss? Was kann ich dagegen tun?

Fällt das wohl unter den Versicherungsschutz der privaten Rechtschutzversicherung?



Wenn Sie keinen entsprechenden Datenverbrauch veranlasst oder ermöglicht haben, dann sollten Sie diese Rechnung auch nicht akzeptieren.
Es wäre dann gegebenenfalls Sache Ihres Mobilfunkanbieters, diese gerichtlich durchzusetzen. Ihr Mobilfunkanbieter müsste dann das Bestehen der Forderung und somit die tatsächlich erfolgte Nutzung unter Beweis stellen. Sie könnten auch von sich aus das Nicht-Bestehen einer solchen Forderung im Rahmen einer negativen Feststellungsklage durch ein Gericht feststellen lassen. Dies erschiene z.B. sinnvoll, wenn Sie eine Meldung an eine Wirtschaftauskunftsdatei (z.B. Schufa) befürchten. Ihre Rechtsschutzversicherung wird die Kosten hierfür wohl übernehmen, dies hängt jedoch von Ihrem jeweiligen Vertrag ab.
Sollten Sie einen Anwalt beauftragen, wird dieser eine Deckungsschutzanfrage bei dem Vesicherer stellen. Sie können natürlich auch schon vorher bei Ihrer Versicherung anfragen, ob diese die Kosten für einen solchen Rechtsstreit zu übernehmen bereit ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Rambeck

Rechtsanwalt


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