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Höhergruppierung nach Weggang des direkten Vorgesetzten

11.03.2013 14:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 1 Jahr hat mein direkter neuer Vorgesetzter (A) seine Stellung gekündigt, die Abteilungen wurden auf Wunsch meines alten Chefs (B) und mir in Absprache mit dem Verwaltungsleiter zusammengelegt um keinen neuen Chef, einarbeiten zu müssen und nicht mehr Stress zu produzieren als notwendig.
Ich bekam eine Unterschriftenberechtigung, mein neuer alter Chef, lässt mich seither die Abteilung so führen wie das Vorgesetzter A tun sollte (immerhin habe ich für beide die entsprechende Stellvertretung gestellt), sprich ich habe meine Mitarbeiter, meine Aufgaben, meine Verantwortungen. Zwischenzeitlich bin ich dann aus Großzügigkeit unseres Veraltungsleiters von EG6 in EG8 (TVöd angegliedert) umgruppiert worden, meine Stellenbeschreibung wurde aber nie geändert. Ich würde mir natürlich jetzt, da ich seit einem Jahr die Arbeit eines Ingenieurs mache mit all seinen Verantwortungen, Überstunden und Notdienststunden, Berechtigungen, Weisungsbefugnissen und allem Wünschen das ich ungefähr da eingruppiert wäre wo er (A) war. Der eingeschaltete Betriebsrat und die komissarische Verwaltungsleitung, zeigen mir aber nicht wirklich entsprechenden Biss etwas in meinem Sinne zu verändern, immerhin werden jetzt aber nach zähen Verhandlungen meine geleisteten (nicht beauftragten) 380 Überstunden ausgezahlt.
Einzige Überlegung wäre natürlich abzuwarten bis der neue Verwaltungsleiter seinen Dienst aufnimmt und ihn quasi direkt zu überfallen, was allerdings bei einer rückwirkenden Höhergruppierung zur Folge hätte einen weiteren Monat einer eventuellen Höhergruppierung dem AG zu schenken.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu dem von Ihnen geschilderten Rechtsproblem - unter Beachtung des von Ihnen reduzierten Einsatzes wegen nicht gewünschter Detailtiefe - wie folgt Stellung:

Sie haben die Möglichkeit, vor dem zuständigen Arbeitsgericht eine Eingrupperungsklage anzustrengen, wenn Sie der Meinung sind, aufgrund der derzeit auszuübenden Tätigkeiten zu gering entlohnt, mithin in die falsche Entgeltgruppe eingruppiert zu sein.

Hierzu empfehle ich jedoch dringendst die frühzeitige Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes, da die Klage umfangreicher Vorbereitungen Bedarf und die rechtlichen Anforderungen an die Begründung dieser Klage für einen Laien nicht zu schaffen sind.

Nur soviel: Maßgeblich sind für die richtige Eingrupperung nicht etwa die Tätigkeiten, die Sie zeitweise, ggf. freiwillig oder Aufgrund von Absprachen mit dem direkten Vorgsetzten tatsächlich ausüben, sondern diejenigen, zu welchen Sie gemäß Arbeitsvertrag bzw. auf Weisung des Arbeitgebers auszuüben verpflichtet sind. Ggf. ist daher vorab ein Anspruch auf Neubewertung (Stellenbewertung) Ihres aktuellen Arbeitsplatzes geltend zu machen. Ein solcher Anspruch besteht jedoch nur in den seltensten Fällen.

Ich bedanke mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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