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Höherer Zaun bei Gefahr für andere Grundstücke?

19.09.2018 14:41 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Im Bebauungsplan sind Einfriedungen mit einer maximalen Höhe von 1.25m festgelegt.

Auf dem Grundstück werden Bienen gehalten, es ist also mit Bienenflug in den Monaten März bis Dezember zu rechnen. Selbst im Winter gibt es gelegentlich Flugwetter.

Darüber hinaus werden die Völker gerne von Wespen und Hornissen belagert und ausgeräubert. Das ist besonders im Spätsommer und im Herbst der Fall.

Um die Stechgefahr für die benachbarten Grundstücke zu minimieren, würde sich die Errichtung einer erhöhten Einfriedung anbieten, um die Insekten nach oben zu zwingen. Dafür würde sich eine Zaunhöhe von zwei Metern oder besser noch höher anbieten.

Unter welchen Voraussetzungen wäre solch ein Vorhaben möglich?

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Sehr geehrter Fragensteller,

nach § 31 BauGB können im Bebauungsplan schon Ausnahmevorbehalte vorgesehen sein.

Zusätzlich kann in begründeten anderen Fälle eine Abweichung von einzelnen Festsetzungen genehmigt werden ( Befreiung ) bezeichnet, wenn man sie beantragt.

Hier scheinen sinnvolle Sachgründe vorzuliegen, die einer Genehmigung nicht im Wege stehen.

Am besten wenden Sie sich an das örtlich zuständige Bauamt, um die Erlaubnis einzuholen.

MfG
RA Saeger

Nachfrage vom Fragesteller 21.09.2018 | 12:00

Leider beantwortet Ihre Antwort meine Frage nicht. Es war nach den Voraussetzungen gefragt.

Der Verweis auf das Bauamt ist leider auch nicht wirklich hilfreich. Die Frage wurde bewusst hier eingestellt, um keine schlafenden Hunde zu wecken.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.09.2018 | 12:52

Sehr geehrter Fragensteller,

es ist eine Einsicht in die konkrete Bausatzung unumgänglich. Insofern kann die Antwort nicht präziser als die vage Fragestellung ausfallen.

MfG
RA Saeger

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