Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Höhere Zuzahlung der Krankenkasse wegen Zahnverlust durch Krankheit?


20.01.2007 23:18 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Hallo,

mein Mann leidet seid vielen Jahren an eine seltene Autoimmunkrankheit, die sowohl Weichteile (Organe: Lunge etc.) als auch Knochen (wie z.B. den Kiefer) befallen hat.
Er bekommt dann u.a. Chemotherapien.
Er ist als chronisch Kranker eingestuft.

Durch die Kiefernbefunde sind viele Zähne herausgefallen.
Nun bekommt er eine Zahnprotese, da die Krankheit seid nunmehr 3 Jahren "ruht".

Die Krankenkasse (Techniker) bezahlt aber nur die übliche Zuzahlung und macht keinen Unterschied, ob der Zahnverlust durch "schlechte" Zähne oder durch Krankheit entstanden ist.
Da mein Mann nicht viel verdient, ist das sehr bitter für uns.

Muß die TK evt. doch mehr zu den Zahnbehandlungskosten zuzahlen?
Gibt es darüber Gerichtsurteile?
Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal alles Gute für Ihren Mann.

Die TK muss unter den nachfolgenden Voraussetzungen mehr als üblich dazuzahlen:
1. Vorliegen einer chronischen Erkrankung,diese liegt vor,wenn Ihr
Mann ein volles Zeijahr bislang mindestens eimal im Vierteljahr ärztlich behandelt wurde.


2.sowie,jeweils alternativ:
-Pflegebedürftigkeit der Pflegestufen II und /oder II-
- oder Minderung der Erwerbstätigkeit ab 60 % aufgrund der chronischen Erkrankung-


- oder kontinuierliche ärztliche Versorgung,ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine
lebensbedrohliche Verschlimmerung der Erkrankung oder
eine Verminderung der Lebenserwartung oder
eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität auf Grund dieser(chronischen)Erkrankung zu erwarten ist.



Sie müssen die entsprechende Befreiung von Zuzahlungen für Ihren erkrankten Mann bei der TK beantragen und die jeweiligen Nachweise vorlegen.
Am besten rufen Sie die TK an und fragen bitte nach ,ob es hierfür(wovon ich ausgehe)Vordrucke gibt,auf denen auch stehen dürfte,was im einzelnen an Belegen für die schwerwiegende chronische Erkrankung vorzulegen ist.


MIt freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin



FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER