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Höhe eines Vergleichs-Angebots

06.01.2009 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


22:17

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich möchte Ihren Ratschlag befolgen und einen Vergleich anbieten. Die Kanzlei hat mir die offene Gesamtforderung mitgeteilt inklusiver Zinsen, etc.

Allerdings befinde ich mich immer noch in der Situation, mir das Geld leihen zu müssen, da ich momentan weder die Ratenzahlung noch den Vergleich aus eigener Tasche zahlen könnte. Eine Restschuldbefreiung möchte ich wegen dem Insolvenzverfahren und dem "geringen" Betrag nicht stellen.

Sie schrieben, dass die Hälfte für einen Vergleich angemessen ist. Jetzt ist die Aufstellung der Kosten etwas verwirrend für mich und ich möchte Sie bitten, mir vielleicht hier noch behilflich zu sein. Muss ich tatsächlich die Gesamtforderung als Basis nehmen? Immerhin habe ich bereits 6.774,20 Euro abgestottert (seit 2002 100 Euro/Monat).

Nachfolgend die Aufstellung der kumulierten Beträge:

Gesamtkosten: 1.163,37 Euro
verzinsliche Kosten: 721,00 Euro
anfängliche HF: 7.740,20 Euro
Zahlungen: 6.774,20 Euro
unverzinsliche Kosten: 442,37 Euro
Kostenzinsen: 54,39 Euro
Hauptforderungszinsen: 3.377,82 Euro

Gesamtforderung: 5.561,58 Euro per 11.12.2008

Herzlichen Dank schon mal im Voraus

06.01.2009 | 17:48

Antwort

von


(6)
Blumberger Damm 158
12685 Berlin
Tel: 0 30/ 93494085
Web: http://www.friedrich-rechtsanwalt.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,
Ihrer Anfrage kann ich zunächst entnehmen, dass Sie bereits seit 2002 Zahlungen auf die Forderung leisten. Ich geh weiter davon aus, dass die Forderung tituliert wurde (Vollstreckungsbescheid oder Urteil).
Soweit ich die von Beträge aus der Übermittlung Ihrer Frage entnehmen kann, muss ich Ihnen mitteilen, dass ich die "Restforderung" für sehr wahrscheinlich halte.
Falls Sie Nachfragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Anmerkung:
Maßgablich ist immer die Hauptforderung zuzüglich Kosten und Gebühren. Gggf. wäre der Zinssatz der Forderung zu prüfen um eine genaue Berechnung vornehmen zu können.

MfG
RA Friedrich


Rückfrage vom Fragesteller 06.01.2009 | 18:05

Sehr geehrter Herr Friedrich,

meinen Sie mit Restforderung die Gesamtforderung? Bei einer meiner vorherigen Fragen auf 123 wurde mir empfohlen ggfs. die Hälfte anzubieten. Für mich ist deshalb wichtig zu erfahren, was ist das Minimum, was ich anbieten kann? Der Zinssatz liegt bei 5%. Wir haben uns damals außergerichtlich geeinigt - somit kam es zu keinem Urteil, außer dass der Anwalt als Zwischenmittler der japanischen Firma eingetreten ist. Zur Einigung einer Ratenzahlung kam es 2002, die Forderung ist aber bereits seit 1999 offen gewesen.

Vielen Dank für eine Antwort im Voraus und MfG


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.01.2009 | 22:17

Sehr geehrter Fragesteller,
meine Antwort bezieht sich auf die Restforderung (Gesamtforderungshöhe) gemäß dem von Ihnen zitierten Schreibens der Kanzlei.
Selbstverständlich steht es Ihnen frei mit dr Gegenseite in Verhandlungen zu treten um den Betrag zu minimieren. An eine bestimmte Höhe ist Ihr Angebot nicht gebunden. Für solche Verhandlungen gibt es keine "Vorschriften". Sie sollten der Gegenseite klar und verständlich sagen (ggf. durch Beifügung von aussagefähigen Unterlagen), dass Sie nur in Höhe von Betrag X in der Lage sind die noch offene Forderung bedienen zu können. Gleichzeitig sollten Sie darauf hinweisen, dass wenn Ihr Angebot nicht akzeptiert wird, die Möglichkeit besteht, dass es zu keinen weiteren Zahlungen kommt, da Sie sich veranlasst sehen, dann eine eidesstattliche Versicherung abgeben zu müssen oder gar eine Verbraucherinsolvenz anmelden müssten.
Die meisten Gläubiger gehen auf solche Verhandlungen ein, da Ihnen hierdurch nicht ihre gesamte Restforderung verloren geht.
Einen Rechtsanspruch haben Sie selbstverständlich nicht den noch ausstehenden Restbetrag mindern zu können.
Da Sie bereits seit so langer Zeit zahlen, könnten Sie nunmehr auch nicht mehr die Forderung bestreiten.
So weit ich Ihrer Ergänzung entnehmen kann, besteht über diese Forderung kein Titel. Eine Zwangsvollstreckung wäre somit, so weit ich den von Ihnen geschilderten Sachverhalt entnehmen kann nicht möglich. Allein das Vorliegen einer außergerichtlichen Vereinbarung reicht nicht aus um die Forderung gegen Sie zwangsvollstrecken zu lassen. Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

mfG

RA Friedrich

ANTWORT VON

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